LWL-Industriemuseum - Achte Orte - Ein Museum
Neues

Krupp Teufel

Gemälde: "Die Krupp'schen Teufel", um 1912/13

Maler: Heinrich Kley

Eines der Highlights der Industriemalerei und der Sammlung des LWL-Industriemuseums ist im Essener Ruhr Museum in der Ausstellung „200 Jahre Krupp – Ein Mythos wird besichtigt" zu sehen. Die Ausstellung läuft vom 31. März bis 4. November 2012. Der vor 200 Jahren geborene Alfred Krupp (1812–1887) revolutionierte die Stahlherstellung und beschleunigte damit die Industrialisierung. Das Bild zeigt, dass seine Arbeiter die mächtigen Kräfte der Stahlerzeugung, verkörpert durch Teufel und Satyrn, beherrschen und sie mit heißem flüssigem Stahl bändigen können.
 

Kopf eines Bergmanns mit Helm und Lampe

Bildhauer: Anonym

In einen Reigen von Bergmannsbüsten reiht sich dieser Kopf eines Bergmanns ein, den das LWL-Industriemuseum seit Kurzem zu seiner Sammlung zählen darf. Damit ist das LWL-Industriemuseum in Besitz einer Sammlung an Arbeiterskulpturen, die von Werner Bibl über Jahre zusammen getragen wurde und mit über 200 Skulpturen die weltweit größte ihrer Art darstellt. Möglich wurde die Übernahme der umfangreichen Sammlung durch eine gemeinsame Initiative des Milwaukee School of Engineering (MSOE), des Grohmann Museum "Man at work" der MSOE und des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe.