„Stille Welten“ heißt denn auch eine Ausstellung mit Fotografien von Rainer Gaertner, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern zeigte.
Rainer Gaertner, einer der herausragenden Architekturfotografen der Gegenwart, ist mit der Großbildkamera auf Spurensuche gegangen. „Wir zeigen eine Auswahl seiner beeindruckendsten großformatigen Fotografien, deren geheimnisvoller Schönheit und Kraft der Betrachter sich nicht entziehen kann“, so Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus bei der Vorstellung der Bilder in Dortmund.
Zur Person
Rainer Gaertner, geboren in Neuwied/Rhein, studierte Photographie an den Kölner Werkschulen. In dieser Zeit machte er mehrere Studienreisen (u.a. Island, Südeuropa, Nordamerika) mit dem Schwerpunkt Landschaft. Später wurde er zum "Meisterschüler" bei Prof. Arno Jansen ernannt und gleichzeitig in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Er hat einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln und ist freischaffend vor allem im Bereich der Architekturphotographie im In- und Ausland tätig.
Lehrerfortbildungen
Di, 14.2.
15.30 Uhr
Das Thema „Zwangsarbeit“ an einem außerschulischen Lernort im Religions-Unterricht der Sekundarstufen I und II
Der Workshop stellt Lehrerinnen und Lehrern mit einer Power-Point Präsentation die Ausstellung „Zwangsarbeit“ und die pädagogische Arbeit mit ihr vor. Das zusätzlich gelieferte Unterrichtsmaterial soll die umfassende Vorbereitung des Themas im Unterricht ermöglichen und auch über den Besuch der Ausstellung hinaus Handreichungen zur Bearbeitung des Themas Zwangsarbeit liefern. Anmeldung unter Tel. 0231-6961-211
Do, 16.2.
15.30 Uhr
Das Thema „Zwangsarbeit“ an einem außerschulischen Lernort im Geschichts-Unterricht der Sekundarstufen I und II
Der Workshop stellt Lehrerinnen und Lehrern mit einer Power-Point Präsentation die Ausstellung „Zwangsarbeit“ und das zugehörige pädagogische Programm vor. Das zusätzlich gelieferte Unterrichtsmaterial soll die umfassende Vorbereitung des Themas im Unterricht ermöglichen und auch über den Besuch der Ausstellung hinaus Handreichungen zur Bearbeitung des Themas Zwangsarbeit liefern. Anmeldung unter Tel. 0231-6961-211
Holzsandale steht für
Zwangsarbeiter-Schicksal
Holz, Lederreste und ein paar Nägel - daraus besteht die Sandale eines Zwangsarbeiters, der 1944 beim Bau eines Bunkers in Oberhausen eingesetzt war. Wie er hieß, weiß niemand, auch seine Herkunft ist unbekannt. Fest steht, dass er sein Schicksal mit 20 Millionen Menschen teilte, die in Deutschland und den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs als Fremdarbeiter, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisteten. Ihre Geschichte erzählt ab 18. März eine internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Weiter zur Pressemitteilung.