1946 kehrte Tombrock nach Dortmund zurück und gründete eine Kunstschule, die er 1949 wieder aufgeben musste. Um 1949 trat er auch wieder mit Brecht in Kontakt. Im gleichen Jahr erhielt er einen Lehrauftrag an der staatlichen Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar, nach der Auflösung der Abteilung Kunst unterrichtete er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Wieweit Brecht seinen Einfluss für Tombrock geltend machte, ist nicht nachzuweisen. 1953 verließ Hans Tombrock die DDR und zog nach Stuttgart. Der plötzliche Tod Brechts 1956 erschütterte ihn sehr, allerdings ist nicht bekannt, ob in den letzten Jahren zwischen beiden noch ein Kontakt bestand. Tombrock selbst starb 1966.
Alle Bilder der Ausstellung stammen aus dem Besitz des Fritz-Hüser-Instituts. Es dokumentiert und sammelt in seinem Archiv und der Bibliothek die Zeugnisse zur Literatur der Arbeitswelt, zu Arbeiter- und Bergarbeiterliteratur und zu Organisationen der Arbeiterkulturbewegung. Es geht zurück auf die Sammlung zur Arbeiterliteratur, die Fritz Hüser seit den 1920er Jahren anlegte.
Eröffnung: 9.9., 11 Uhr
Führungen: So, 16.9., So, 28.10., und So, 16.12., jeweils um 15 Uhr
Öffnungszeiten: Di- So 10 – 18 Uhr
Ausstellungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern – Alte Werkstatt
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Lehrerfortbildungen
Di, 14.2.
15.30 Uhr
Das Thema „Zwangsarbeit“ an einem außerschulischen Lernort im Religions-Unterricht der Sekundarstufen I und II
Der Workshop stellt Lehrerinnen und Lehrern mit einer Power-Point Präsentation die Ausstellung „Zwangsarbeit“ und die pädagogische Arbeit mit ihr vor. Das zusätzlich gelieferte Unterrichtsmaterial soll die umfassende Vorbereitung des Themas im Unterricht ermöglichen und auch über den Besuch der Ausstellung hinaus Handreichungen zur Bearbeitung des Themas Zwangsarbeit liefern. Anmeldung unter Tel. 0231-6961-211
Do, 16.2.
15.30 Uhr
Das Thema „Zwangsarbeit“ an einem außerschulischen Lernort im Geschichts-Unterricht der Sekundarstufen I und II
Der Workshop stellt Lehrerinnen und Lehrern mit einer Power-Point Präsentation die Ausstellung „Zwangsarbeit“ und das zugehörige pädagogische Programm vor. Das zusätzlich gelieferte Unterrichtsmaterial soll die umfassende Vorbereitung des Themas im Unterricht ermöglichen und auch über den Besuch der Ausstellung hinaus Handreichungen zur Bearbeitung des Themas Zwangsarbeit liefern. Anmeldung unter Tel. 0231-6961-211
Holzsandale steht für
Zwangsarbeiter-Schicksal
Holz, Lederreste und ein paar Nägel - daraus besteht die Sandale eines Zwangsarbeiters, der 1944 beim Bau eines Bunkers in Oberhausen eingesetzt war. Wie er hieß, weiß niemand, auch seine Herkunft ist unbekannt. Fest steht, dass er sein Schicksal mit 20 Millionen Menschen teilte, die in Deutschland und den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs als Fremdarbeiter, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisteten. Ihre Geschichte erzählt ab 18. März eine internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Weiter zur Pressemitteilung.