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Straßenkinder |
Nach einer Kurzführung durch die Ausstellung mit den Themen Kinderarbeit im 19. Jahrhundert und Kinderarbeit heute führen die Schülerinnen und Schüler ein Rollenspiel durch, in dem sie in die Rollen von Straßenkindern und Passanten schlüpfen. Während zwei bis vier Kinder als Straßenkinder Produkte anbieten, agieren die anderen Kinder als Passanten. Die Erfahrungen der beiden Gruppen aus diesem Rollenspiel werden dann gemeinsam ausgewertet. Klasse 4-10 Dauer 90 Min., Kosten 35 € |
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Streichholz- herstellung |
Streichhölzer werden in Indien in kleinen Manufakturen in Heimarbeit hergestellt. Die Kinder sind dabei Staub, Dünsten und Dämpfen ausgesetzt. Sie setzen die Hölzchen auf kleine Brettchen und diese Brettchen zu Rahmen zusammen. Nach einer Führung durch die Ausstellung, in der die Schüler und Schülerinnen viel über Kinderarbeit erfahren haben, sollen sie nun selbst diese mühselige Arbeit verrichten. Sie erfahren, wie wenig die Kinder bei dieser monotonen Arbeit verdienten, indem sie später ihr Arbeitsergebnis bewerten und beim "Händler" Lebensmittel für ihre Arbeit eintauschen sollen. Klasse 4-10, Dauer: 90 Minuten, Kosten: 35 € |
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Das Papiertüten- Spiel |
Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine kurze Führung durch die Ausstellung (historisch und aktuell), anschließend wird ihnen erklärt, wie Kinder Papiertüten kleben und welchen Lohn sie für diese Arbeit erhalten. Sie bekommen nach einer kurzen technischen Einführung 15 Minuten Zeit Papiertüten herzustellen. Diese Papiertüten dürfen sie dann bei dem „Kaufladenbesitzer“ zum Kauf anbieten. Sie erhalten einen Lohn in einer Ausstellungswährung, die sie im „Kaufladen“ wieder ausgeben dürfen (Kekse, aber auch höherwertige Lebensmittel, die sie sich jedoch nicht leisten können, da sie sonst den ganzen Tag arbeiten müssten. Die Kinder erfahren hier, das sie für Ihre Arbeit nur einer sehr geringen Gegenwert erhalten. Klasse 4-10 Dauer 90 Min., Kosten 35 € |
Bundespräsident Gauck übernimmt Schirmherrschaft
Bundespräsident Joachim Gauck hat die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommmen. Mehr dazu in einer Pressemitteilung der EVZ.
Die nächste Veranstaltung
Do, 14.6. 19 Uhr
Die Entschädigung von NS-Zwangsarbeit am Anfang des 21. Jahrhunderts.
Buchpräsentation von Constantin Goschler, Professor für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum
Ort: Gedenkstätte Steinwache
Eintritt frei!
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Ausgewählte Pressestimmen zur Ausstellung:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Vertonte Fotostrecke im Online-Angebot des WDR
Ausstellungseröffnung
Am Sonntag (18.3.) fand auf der Zeche Zollern die Ausstellungseröffnung statt. Unter den mehr als 300 Gästen waren auch die Zeitzeugen und ehemaligen Zwangsarbeiter Gabriela Turant aus Polen (auf dem Foto mit Dieter Gebhard, Vorsitzender der Lanschaftsversammlung), Vera Friedländer und Jean Chaize. Vor allem die Erinnerungen des polnischen KZ-Überlebenden Marian Turski, der als letzter von sechs Rednern die Bühne betrat, bewegten die Zuhörer. Bilder von der Eröffnung finden Sie in unserem Fotoalbum auf Facebook.
Eröffnungsreden
Folgende Reden, mit denen die Ausstellung eröffnet wurde, stehen als PDF zum Download bereit.
Günter Saathoff, Stiftung evz
Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Buchenwald und Mittelbau-Dora
Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung des LWL
Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund