Industrielandschaften und technische Umgebungen sind seit langem ein Hauptthema der aus Wuppertal stammenden Künstlerin Sabine Kremer. Eine Auswahl von 49 mittel- und großformatigen Bildern auf Papier und Leinwand zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf der "Galerie Industriearbeit" in seinem Industriemuseum Zeche Zollern.
Sabine Kremer hat sich mit Cross-Over-Projekten seit vielen Jahren einen Namen gemacht. Ihr Themen- und Arbeitsspektrum ist weit gefächert und umfasst neben Malerei auch Skulpturen und Plastiken aus Metall und Glas. Daneben ist Sabine Kremer auch mit Lyrik- und Prosawerken bekannt geworden. In der aktuellen Ausstellung zeigt das LWL-Industriemuseum Arbeiten, die durch ihre Farbigkeit und vor allem die Betonung linearer Strukturen bestechen. Nicht zuletzt entfalten Kremers Werke durch die Überzeichnung markanter Merkmale technischer Anlagen eine starke emotionale Ansprache und eine große Strahlkraft.
Von der Kindheit bis zum Lebensende, zehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche – Arbeit war früher harter Broterwerb. Auch in der heutigen Gesellschaft bestimmt Arbeit einen großen Teil des Lebens, aber sie hat eine andere Bedeutung bekommen. Viele Menschen definieren über ihren Job auch ihr Selbstverständnis und die Zufriedenheit im Leben.
Die Ausstellung „Gute Arbeit – Von Wünschen und Wirklichkeiten“ geht den Ansprüchen und Erwartungen an Arbeit aus historischer und aktueller Sicht nach.
Die Schau setzt historische Arbeitsplätze in Szene und zeigt Utensilien von der Schutzkleidung eines Gießers bis hin zur Werkstatt eines Scherenschleifers und dem Büro einer Sekretärin aus den 1930er Jahren.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Ausstellungsseite!
Vorschau
Jede Menge Kohle ... 100 Jahre Zechen- und Hafenbahn
GALERIEINDUSTRIEARBEIT
16.6. - 8.9.2013
Das heutige Unternehmen RBH Logistics GmbH geht auf die vor 100 Jahren gegründete „Königliche Zechen- und Hafenverwaltung“ zurück, die den Bahnbetrieb für die Zechen des Staatsbergbaus im nördlichen Revier durchführte. Nach Gründung der Ruhrkohle AG wurden nach und nach alle Bergwerksbahnen des (schrumpfenden) Ruhrbergbaus in die Gladbecker Organisation integriert. Im Laufe von hundert Jahren nahmen mehr als eine Milliarde Tonnen Kohlen, Koks, Holz, Berge und Chemieprodukte den Weg über die Schiene.
Heute ist RBH Logistics eine Tochter von DB Schenker, der Gütersparte der Deutschen Bahn. RBH organsiert den gesamten Kohlenverkehr der DB, vor allem zu den Seehäfen nach Deutschland und im Binnenverkehr, nicht zuletzt zu den Kraftwerken. Große Leistungen werden auch im Mineralölverkehr erbracht. Bis zur Stilllegung der letzten Zechen an der Ruhr 2018 führt RBH als Dienstleister den verbleibenden Werksbahnverkehr für die RAG Aktiengesellschaft durch.