Museen laden meist zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern können Brautpaare in eine gemeinsame Zukunft starten.
Hochzeit unterm Fördergerüst: Einst war die Zeche Zollern ein Ort harter und staubiger Arbeit über und unter Tage. Heute ist die "Kathedrale der Industriekultur" mit ihrer 100 Jahre alten Maschinenhalle und dem prunkvollen Jugendstilportal auch eine imposante Kulisse für einen Hochzeitstag.
Das Angebot besteht seit 1998 und es ist beliebt: Über 50 Paare geben sich jährlich in der historischen Industrieumgebung das Ja-Wort. Für die Beschäftigen des Museums gehören Hochzeitsvorbereitungen – Absprachen mit dem Brautpaar, Bestuhlung und Blumenschmuck – mittlerweile zur alltäglichen Arbeit. Trauungen am laufenden Band gibt es auf Zollern jedoch nicht. Maximal drei Zeremonien finden am Tag statt.
Achtung: Das Paar kann sich zurzeit nur in der kirchenschiffartigen Lohnhalle trauen lassen. Die weitläufige, verglaste Maschinenhalle wird derzeit restauriert und das Treppenhaus der Alten Verwaltung mit prächtiger Jugendstiltreppe wartet auf einen neuen Anstrich.
Eheschließungen – auch kirchliche Trauungen – sind auf Zollern das ganze Jahr über möglich. Nach der Zeremonie kann das frischgetraute Paar auf Wunsch an Ort und Stelle zum Sektempfang einladen oder gleich mit der ganzen Festgesellschaft zum Essen in das Museumsrestaurant "Pferdestall" umziehen.
Die Hochzeit auf Zollern kostet 180 Euro einschließlich Blumenschmuck und Museumseintritt für 50 Personen.
Kontakt: LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Tel.: 0231 6961-211
E-Mail: zeche-zollern@lwl.org

