Kunst, Philosophie, Anatomie, Naturkunde, Technik – Leonardo da Vinci gilt als Universalgenie der Renaissance. Als erster Mensch der Moderne hat er den „Blick über den Tellerrand“ methodisch verfolgt. Unentwegt skizzierte und notierte er in sein Buch, das er immer bei sich trug. Aus diesem Fundus bedienen sich heute Studierende der Fachhochschule Bielefeld und erwecken Leonardos Erfindungen zu neuem Leben. Das LWL-Industriemuseum zeigt an seinen Ruhrtal-Standorten Henrichshütte Hattingen und Zeche Nachtigall in Witten die funktionstüchtigen Modelle und Maschinen, die dabei entstanden sind. Nicht nur das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa, auch Leonardo da Vincis bewegende Maschinen lassen den Betrachter nicht mehr los. Mit Workshops, spannenden Vorträgen und unterhaltsamen Führungen nehmen wir Sie im Museum mit in die Zeit Leonardos und die Welt der Erfinder. Anfassen und selber ausprobierten ausdrücklich erlaubt!
Auf der Zeche Nachtigall heben wir ab in die Lüfte mit Leonardos genialen Flugapparaten. Zu schwer, zu hoch oder gar „unmöglich“? Für fast jedes Problem hat er eine Lösung erfunden. Ob Kran, Wasserturbine oder Aufzug – da Vincis Maschinen sind einfach faszinierend.
Dass man in der Renaissance auch zu feiern wusste, zeigen Leonardos phantastische Musikinstrumente, Kostüme und Theatermaschinen. Haben Sie schon einmal eine Widderkopflyra gesehen oder einen Trommelautomaten ausprobiert?
Mit Brückenbau, Rüstung, Messtechnik und Mechanik befassen sich die in Hattingen gezeigten Modelle. Wie funktioniert ein Windmesser? Was ist eine Sturmleiter? Und können „fliegende Brücken“ wirklich fliegen?
Auf der Henrichshütte geht es diesmal auch um die Zeit, in der da Vinci so erfindungsreich wirkte. In Ausstellung, Führung und Begleitprogramm befassen wir uns mit Leonardo und der Renaissance, in der unsere heutige Welt gedacht und gemacht wurde.
Aktuelles
So, 7.7. 14.30 Uhr
Otto Schott und die Wittener Glasindustrie. Führung durch die Sonderausstellung mit dem „Otto Schott Arbeitskreis“ des Vereins für Orts- und Heimatskunde in der Grafschaft Mark
So, 11.8. 14.30 Uhr
Otto Schott und die Wittener Glasindustrie. Führung durch die Sonderausstellung mit dem „Otto Schott Arbeitskreis“ des Vereins für Orts- und Heimatskunde in der Grafschaft Mark
Fr, 23.8.-So, 25.8.
Sa, 31.8.
Industriefotografie. Fotoworkshop mit Barbara Zabka. 42 € inkl. Material und Eintritt, Anmeldung erforderlich
Do, 26.9. 19 Uhr
Über die Fotografie im 19. Jahrhundert. Vortrag von Klaus Pollmeier, Restaurator für Fotografie. Eintritt frei
So, 29.9. 14.30 Uhr
Otto Schott und die Wittener Glasindustrie. Führung durch die Sonderausstellung mit dem „Otto Schott Arbeitskreis“ des Vereins für Orts- und Heimatskunde in der Grafschaft Mark