8.11.2009 bis 31.3.2010
Die Ausstellung zeigt erstaunliche Einblicke in das Leben auf einem Schleppkahn unterwegs auf europäischen Wasserstraßen. Fritz W. Achilles verbrachte seine Kindheit auf einem Binnenschiff und arbeitete elf Jahre auf See- und Binnenschiffen. Als Autodidakt fertigte er zahlreiche Grafiken, Aquarelle, Ölgemälde und Zeichnungen an, von denen er dem LWL-Industriemuseum eine großartige Sammlung überlassen hat. Die Gemälde eröffnen dem Betrachter faszinierende Perspektiven. Auszüge seiner Biografie runden die Ausstellung ab.
Eröffnung: So, 8.11. , 11 Uhr (Hafengebäude)
Einen Überblick über bereits gezeigte Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum Schiffshebwerk Henrichenburg finden Sie hier!
Industriepionier unter drei Kaisern
Der Schiffbau-Ingenieur Rudolph Haack (1833–1909) – ein Held der Technik?
25.4. bis 31.10.2010
Eröffnung: So, 25.4. 11 Uhr
Er hat bei den Planungen für das Schiffshebewerk Henrichenburg mitgewirkt, er machte die Stettiner Maschinenbau-AG Vulcan zum größten Schiffbau-Unternehmen in Deutschenland und schrieb als anerkannter Fachmann Gutachten, unter anderem für Kaiser Wilhelm II. Der Industriepionier Rudolph Haack erhielt kurz nach seinem Tod im Jahr 1909 ein Denkmal an der Schachtschleuse Henrichenburg. Dennoch ist er einer der „großen Unbekannten“ der Industrie- und Technikgeschichte. Jetzt steht Haack erstmals im Mittelpunkt einer Ausstellung. Bilder, Dokumente und Schiffsmodelle – viele davon bisher unbekannt – werfen Schlaglichter auf das Arbeitsleben Haacks, auf die Schifffahrtsgeschichte und die Industrie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ausstellung und Begleitbuch sind Ergebnisse einer Forschungskooperation des Deutschen Schiffahrtsmuseums Bremerhaven und des LWL-Industriemuseums.
Begleitschau zur Kulturhauptstadt-Ausstellung „HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“, LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (12.3. bis 31.10.2010)

