Seit 2007 können sich Brautpaare im Schiffshebewerk Henrichenburg an zwei verschiedenen Orten das Ja-Wort geben:
Sie können auf dem 80 Jahre alten Schleppkahn 'Ostara' in den Hafen der Ehe steuern oder sich sich im Hafenmeistergebäude am Oberwasser trauen lassen.
Hochzeit unter den Oberhaupttürmen des Schiffshebewerks oder auf einem liebevoll restaurierten Schleppkahn, übrigens dem letzten seiner Art: Einst waren das Schiffshebewerk oder der historische Schleppkahn Orte harter und kräftezehrender Arbeit im Frachtgüterverkehr auf dem Kanal. Heute ist die "Kathedrale der Industriekultur" mit ihrer 108 Jahre alten Maschinenhalle, den imposanten Oberhaupttürmen sowie dem liebevoll restaurierten Schiff aus dem Jahre 1926 auch eine imposante Kulisse für einen Hochzeitstag. Die Beschäftigten des Museums bereiten den Hochzeitsraum an Bord oder im historischen Hafenmeistergebäude in Absprache mit dem Brautpaar stilvoll vor. Trauungen am laufenden Band wird es aber nicht geben: Maximal drei Zeremonien können am Tag stattfinden.
Auf Wunsch kann sich das frisch getraute Paar nach dem Ringetauschen mit der begleitenden Festgesellschaft auf das Fahrgastschiff "Henrichenburg" begeben. Kaptitän Claudius Kalka arrangiert einen Sektempfang an Bord und bietet eine einstündige Rundfahrt für die Festgesellschaft an.
Einen Sektempfang an Land kann auf Wunsch bei der Gastronomin Birgit Langer gebucht werden. Telefon 02363 918313 oder 0151 23334639.
Fragen zu Kosten, Terminen und mehr beantwortet das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg unter Tel. 02363 9707-0.