Feuer spielte auf der Henrichshütte 130 Jahre lang eine besondere Rolle. In der Ausstellung „Verbrannte Landschaften“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr in seinem Hattinger Industriemuseum eröffnet, kommt das Element in besonders prächtiger Form zurück.
Großfotografien von Daniela Szczepanski und Frank Hohmann werden auf dem Gelände montiert. Die teilweise hinterleuchteten Bilder zeigen einerseits natürliche Feuerphänomene wie Vulkanismus, aber auch die Faszination vom Menschen gemachter Feuer- und Lichterwelten. Dabei wird deutlich, dass sowohl Vulkanausbrüche, als auch Schwerindustrie die Landschaft verändern.
Daniela Szczepanski, Vulkanologin, Filmautorin und Fotografin, entdeckte bei ihrer weltweiten Tätigkeit die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Vulkangebieten und ihrer Heimat, dem Ruhrgebiet. Auch der Fotograf Frank Hohmann hat seine Wurzeln im Ruhrgebiet. Seine Faszination gilt der Industriegeschichte, er ist spezialisiert auf Nachtfotografie.
„Verbrannte Landschaften“ ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes „Feuer, Wasser, Erde, Luft“ in Kooperation mit dem Förderverein des LWL-Industriemuseums. Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehören besondere Führungen, Filme, Vorträge, Exkursionen und Fotoworkshops.
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