Feuer spielte auf der Henrichshütte 130 Jahre lang eine besondere Rolle. In der Ausstellung „Verbrannte Landschaften“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr in seinem Hattinger Industriemuseum eröffnet, kommt das Element in besonders prächtiger Form zurück.
Großfotografien von Daniela Szczepanski und Frank Hohmann werden auf dem Gelände montiert. Die teilweise hinterleuchteten Bilder zeigen einerseits natürliche Feuerphänomene wie Vulkanismus, aber auch die Faszination vom Menschen gemachter Feuer- und Lichterwelten. Dabei wird deutlich, dass sowohl Vulkanausbrüche, als auch Schwerindustrie die Landschaft verändern.
Daniela Szczepanski, Vulkanologin, Filmautorin und Fotografin, entdeckte bei ihrer weltweiten Tätigkeit die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Vulkangebieten und ihrer Heimat, dem Ruhrgebiet. Auch der Fotograf Frank Hohmann hat seine Wurzeln im Ruhrgebiet. Seine Faszination gilt der Industriegeschichte, er ist spezialisiert auf Nachtfotografie.
„Verbrannte Landschaften“ ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes „Feuer, Wasser, Erde, Luft“ in Kooperation mit dem Förderverein des LWL-Industriemuseums. Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehören besondere Führungen, Filme, Vorträge, Exkursionen und Fotoworkshops.
"Gesichter der Lebenshilfe"
12.2.-9.4.2012
Eröffnung: So, 12.2., 11 Uhr
Fotoausstellung im Bessemer Stahlwerk mit ausdrucks-starken Porträtfotografien von Menschen, die in Einrichtungen des Vereins „Lebenshilfe“ leben. Außerdem werden Holzskulpturen gezeigt, deren Entwürfe ebenfalls auf Bewohner von Einrichtungen der Lebenshilfe zurückgehen.
Atelier.Industrie: Karl Manfred Rennertz
Sommer 2012
Mit der Präsentation in Hattingen endet der Ausstellungszyklus "Atelier.Industrie" des Bildhauers Karl Manfred Rennertz. An allen acht Orten des LWL-Industriemuseums hat der international renommierte Künstler nicht nur Objekte ausgestellt, sondern jeweils vor Ort auch eigene Skulpturen geschaffen. Dabei ließ er sich von der Atmosphäre der ehemaligen Industrieorte und den spezifischen Materialien inspirieren. Im historischen Teil der Gebläsehalle, die nach der Sanierung für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen, wird es eine große Zusammenschau der an allen Orten präsentierten Werke geben.