Die Ausstellung umfasst drei Epochen: „Die alte Hütte“ (1854 - 1986) zeigt Werden und Wachsen, „Die Krise“ (1987) Kampf und Niedergang, „Die neue Hütte“ (1988 - 2007) Wandel und neues Werden. In allen drei Bereichen hatte der Förderverein zum Mitmachen aufgerufen und sammelte unzählige Erinnerungen rund um den Hochofen. „Wir wurden von einer Bilder-Flut überrollt“, freut sich Heinrich Hensing, Macher der Schau. „Weit mehr als 1.000 Fotogragfien, Dokumente, Filme, Gemälde, Graphiken, Schallplatten und Bücher erreichten uns.“
Und das Team um Hensing hat zu den tausend Bildern tausend Fragen. „Das aufzubereiten und vernünftig zu präsentieren, das schaffen wir einfach alles nicht in den paar Tagen.“ Deshalb soll das erfolgreiche Projekt im Jahr 2008 fortgeführt werden, erläutert Rolf Potthoff vom Förderverein Industriemuseum.
Ein vielseitiges Rahmenprogramm erwartet die Besucher zur Ausstellungseröffnung am
So, 16.9.2007, ab 11 Uhr.
Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung finden Sie auf der Terminseite der Henrichshütte in Hattingen.
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
"Gesichter der Lebenshilfe"
12.2.-9.4.2012
Eröffnung: So, 12.2., 11 Uhr
Fotoausstellung im Bessemer Stahlwerk mit ausdrucks-starken Porträtfotografien von Menschen, die in Einrichtungen des Vereins „Lebenshilfe“ leben. Außerdem werden Holzskulpturen gezeigt, deren Entwürfe ebenfalls auf Bewohner von Einrichtungen der Lebenshilfe zurückgehen.
Atelier.Industrie: Karl Manfred Rennertz
Sommer 2012
Mit der Präsentation in Hattingen endet der Ausstellungszyklus "Atelier.Industrie" des Bildhauers Karl Manfred Rennertz. An allen acht Orten des LWL-Industriemuseums hat der international renommierte Künstler nicht nur Objekte ausgestellt, sondern jeweils vor Ort auch eigene Skulpturen geschaffen. Dabei ließ er sich von der Atmosphäre der ehemaligen Industrieorte und den spezifischen Materialien inspirieren. Im historischen Teil der Gebläsehalle, die nach der Sanierung für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen, wird es eine große Zusammenschau der an allen Orten präsentierten Werke geben.