4.10.2009 bis 21.2.2010
Schwarzes Steingut, zartes Porzellandekor und Draht – das sind die Zutaten einer besonderen Installation an einem besonderen Ort: "Keller 16a" der Möllerung im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Von Sonntag, 4. Oktober 2009, bis zum 21. Februar 2010 zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) dort die Installation „Neue Heimat“ von Ursula Commandeur.
Die Künstlerin aus Castrop-Rauxel, Staatspreisträgerin 2007, hat in dem ehemaligen Rohstoffbunker Hunderte Objekte aus Steingut platziert. Die Wesen einer neuen Spezies - so scheint es - haben diesen Ort für sich entdeckt. „Das Projekt macht etwas elementar Selbstverständliches zum Thema, das jedem zusteht: Heimat. Es verweist zugleich auf die vom Menschen veränderte Umwelt. Sie wird zur ‚neuen Heimat’ für eine andere, vielleicht nicht ganz ungefährliche Spezies“, so die Künstlerin.
"Gesichter der Lebenshilfe"
12.2.-9.4.2012
Eröffnung: So, 12.2., 11 Uhr
Fotoausstellung im Bessemer Stahlwerk mit ausdrucks-starken Porträtfotografien von Menschen, die in Einrichtungen des Vereins „Lebenshilfe“ leben. Außerdem werden Holzskulpturen gezeigt, deren Entwürfe ebenfalls auf Bewohner von Einrichtungen der Lebenshilfe zurückgehen.
Atelier.Industrie: Karl Manfred Rennertz
Sommer 2012
Mit der Präsentation in Hattingen endet der Ausstellungszyklus "Atelier.Industrie" des Bildhauers Karl Manfred Rennertz. An allen acht Orten des LWL-Industriemuseums hat der international renommierte Künstler nicht nur Objekte ausgestellt, sondern jeweils vor Ort auch eigene Skulpturen geschaffen. Dabei ließ er sich von der Atmosphäre der ehemaligen Industrieorte und den spezifischen Materialien inspirieren. Im historischen Teil der Gebläsehalle, die nach der Sanierung für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen, wird es eine große Zusammenschau der an allen Orten präsentierten Werke geben.