Die neue Ausstellung im Foyer der Henrichsütte Hattingen zeigt ausgewählte Projekte aus dem diesjährigen Wettbewerb "Auszeichnung guter Bauten" des Bund deutscher Architekten (BDA).
Eingereicht wurden Arbeiten aus allen Bereichen: Wohnungsbau, Schwimmbäder, Schulen, Brücken, Hochhäuser. Das Besondere: Architekten, Ingenieure und Stadtplaner nehmen gemeinsam mit ihren Bauherren an dem Wettbewerb teil. Es wurden mehr als 100 Projekte eingereicht, die in den letzten drei Jahren umgesetzt wurden. In jeder Gruppe des BDA Ruhrgebiet hat eine unabhängige Jury aus Architekten, Vertretern aus Verwaltungen, Künstlern und Fachjournalisten über "Auszeichnungen" und "Anerkennungen" in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich entschieden.
Die mit einer "Auszeichnung" bedachten Arbeiten nehmen im Sommer am Architekturpreis NRW 2011 teil. Mit diesem Preis verbindet sich der Anspruch, in der Gegenwartsarchitektur Maßstäbe zu setzen und die Öffentlichkeit zur kritischen Teilnahme anzuregen.
"Die in den einzelnen Katalogen der Kreisgruppen dokumentierten Wettbewerbsergebnisse bieten in der Zusammenschau einen Querschnitt durch die zeitgenössische Architektur im Ruhrgebiet und spiegeln ein mittlerweile zehnjähriges Bemühen, die Bewohner der Städte für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren und damit auch für zukünftiges Bauen - insbesondere die in der Entscheidungsphase befindlichen Projekte zur Kulturhauptstadt 2010 - zu interessieren", so LWL-Museumsleiter Robert Laube.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die Kampagne "Auszeichnung guter Bauten", die 1997 vom Bund Deutscher Architekten (BDA) ins Leben gerufen und bundesweit bereits fünf Mal durchgeführt wurde.
Einen Überblick über frühere Ausstellungen im LWL-Industriemuseums Henrichshütte in Hattingen finden Sie hier!
Wohnen am Wasser
Ausstellung des Bund Deutscher Architekten, BDA, Ruhrgebiet
3.5. bis 28.10.2012
Der Phoenix-See in Dortmund und der Binnenhafen Duisburg gehören zu den bekanntesten Beispielen für Städtebau-Projekte am Wasser. Aber es gibt noch viel mehr Planungen im Revier. Unter dem Titel „Wohnen am Wasser... Vom Masterplan zur Wirklichkeit“ stellt der Bund Deutscher Architekten (BDA) Ruhrgebiet vom 4. Mai bis 28. Oktober 2012 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen aktuelle Bauvorhaben vor. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat für die Präsentation von Fotografien, Plänen und Filmen das historische Bessemerstahlwerk zur Verfügung gestellt.
Im Ruhrgebiet wollen zahlreiche Kommunen die Potenziale der hiesigen Fluss-, See- und Kanallandschaften nutzen, um neue Aufenthalts- und Stadtqualitäten zu entwickeln und damit der Region eine Perspektive für die Zukunft zu geben. Ganze Stadtviertel werden revitalisiert und brachliegende Flächen an den Wasserkanten neu strukturiert.
Im Rahmen der Ausstellung bringt der BDA Ruhrgebiet diejenigen Akteure und Ruhrgebietsstädte zusammen, die sich mit dem Thema Bauen am Wasser auseinandersetzen. Dabei werden die einschlägigen Bauvorhaben aus Bergkamen, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen präsentiert. Die regionalen Beispiele werden auch vor dem Hintergrund internationaler Projekte beleuchtet, um ihr visionäres Potential anhand von realisierten und phantasierten Wohnlandschaften zu erkunden.
20.4. bis 28.5.2012
Künstlerbunt Multicolor präsentiert in Kooperation mit dem Bandwebereimuseum Hattingen-Elfringhausen die Ausstellung "Am Band". Die Kunstausstellung mit
Gemälden, Collagen und Objekten von 28 Künstlerinnen und Künstlern wird begleitet von einer Kollektion von Musterbüchern aus dem Bandwebereimuseum. Herr Volker Schlickum, der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins zeigt eine Sammlung von gewebten Bändern, die in Heimarbeit auf Bandwebstühlen - zum Teil wahrscheinlich auch in unmittelbarer Nähe zum Museum gefertigt wurden. Die Kombination von alter Handwerkstradition und Maschinentechnik an dem Ausstellungsort Henrichshütte unterstreicht ganz besonders die industrielle Geschichte dieser Region