25.05 bis 26.06.2005
Fußball im Revier – das ist und war schon immer weit mehr als die ruhmreichen Vereine Schalke 04 und Borussia Dortmund. Gerade im Ruhrgebiet hat der Fußball auch abseits der großen Arenen und Stadien eine Tradition wie wohl nirgendwo sonst in Deutschland. Hier ist die Begeisterung und die Leidenschaft für das Spiel mit dem Lederball besonders spürbar – und das nicht nur, wenn am Wochenende gerade wieder Spieltag ist. Gründe genug also, der Geschichte des Fußballs im Ruhrgebiet eine eigene Ausstellung zu widmen. "Fußballregion Ruhrgebiet" ist der treffende Name dafür. Von April 2005 bis Juli 2006 war sie in 15 Städten des Ruhrgebietes zu sehen. Nach der Arena AufSchalke in Gelsenkirchen war das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum die zweite Station der Wanderausstellung.
Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa und ins Ruhrgebiet
10.6. bis 28.10.2012
Eröffnung: So, 10.6., 11 Uhr
Die Zuwanderung aus dem Osten Europas in das Ruhrgebiet hat eine lange Tradition. Die "Ruhrpolen" aus den ehemaligen polnischen Gebieten prägten Ende des 19. Jahrhunderts wesentlich Kultur und Alltag im Ruhrgebiet. Die Demokratisierung in Osteuropa und der Zerfall des Ostblocks brachten seit Ende der 1980er Jahre zahlreiche Auswanderer, Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaussiedler in die Region tief im Westen. So unterschiedlich ihre Motive auch waren - gemeinsam ist ihnen die Erfahrung in den sozialistischen Staaten und das Ziel ihrer Auswanderung: Das Ruhrgebiet. Die Ausstellung "Nach Westen" zeigt die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderer aus Polen, den ehemaligen Staaten der Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie entstand in Kooperation mit Studierenden des Seminars für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum.