Die Ausstellung lädt die unterschiedlichsten Generationen von Menschen auf eine Erlebnisreise durch die Industriegeschichte ein und regt zum aktiven Austausch der Generationen über den Wandel von Industrie, Natur und Alltag an. Begleitet von zwei Schattenrissfiguren, können die Besucher auf eine gemeinsame Entdeckungsreise in die Geschichte der Region gehen.
Neun Stationen regen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen, z.B. über Arbeit damals und heute. Überall können die Besucher selbst aktiv werden: An einer Grabungsstation befördern sie verschiedene Gegenstände aus dem Boden, an anderer Stelle entlocken sie einer Vitrine Gerüche der Industriebrache.
Die Ausstellung ist Ergebnis eines Modellprojekts des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen mit dem Land NRW aus dem Jahr 2001.
Näheres zum Begleitprogramm finden Sie hier.
Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa und ins Ruhrgebiet
10.6. bis 28.10.2012
Eröffnung: So, 10.6., 11 Uhr
Die Zuwanderung aus dem Osten Europas in das Ruhrgebiet hat eine lange Tradition. Die "Ruhrpolen" aus den ehemaligen polnischen Gebieten prägten Ende des 19. Jahrhunderts wesentlich Kultur und Alltag im Ruhrgebiet. Die Demokratisierung in Osteuropa und der Zerfall des Ostblocks brachten seit Ende der 1980er Jahre zahlreiche Auswanderer, Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaussiedler in die Region tief im Westen. So unterschiedlich ihre Motive auch waren - gemeinsam ist ihnen die Erfahrung in den sozialistischen Staaten und das Ziel ihrer Auswanderung: Das Ruhrgebiet. Die Ausstellung "Nach Westen" zeigt die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderer aus Polen, den ehemaligen Staaten der Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie entstand in Kooperation mit Studierenden des Seminars für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum.