14. Juni bis 11. Oktober 2009
Leckeres Sommervergnügen für die ganze Familie. In jeder Stadt des Ruhrgebiets bieten italienische Eisdielen mit ihren Spezialitäten das besondere italienische Flair. Aber wie kamen Cappuccino, Stracciatella und Mascarpone ins Ruhrgebiet? Woher kommen die Eismacher und was machen die Familien, wenn die Läden im Winter schließen? Und wie wird man überhaupt ein echter Gelatiere?
In acht Abteilungen mit insgesamt über 150 Exponaten beleuchtet die Ausstellung die Geschichte der Eismacher und Eismacherinnen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Handwerkszeug der Eismacher, eine originale Eisdiele von 1960, persönliche Erinnerungsstücke und eine Fotoinstallation geben den Besuchern der Ausstellung einen lebendigen Einblick in das Leben der Gelatieri und ihrer Familien.
Das Faltblatt mit Informationen zur Ausstellung sowie dem vollständigen Begleitprogramm können Sie hier als PDF-Datei (1,24 MB) herunterladen.
Die Pressemitteilung zur Ausstellung finden Sie hier.
Eiskalte Leidenschaft. Italienische Eismacher im Ruhrgebiet. Anne Overbeck und Dietmar Osses (Hg.), LWL-Industriemuseum, Klartext-Verlag Essen 2009, 146 S., ISBN 978-3-8375-0091-2, 19,95 €
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Region Veneto.
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Region Veneto |
„Eiskalte Leidenschaft“ ist eine Zusammenarbeit des LWL-Industriemuseums Zeche Hannovers und der Agentur fare–event & promotion GbR.
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Agentur fare–event & promotion GbR |
Weitere Kooperationspartner:
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Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa und ins Ruhrgebiet
10.6. bis 28.10.2012
Eröffnung: So, 10.6., 11 Uhr
Die Zuwanderung aus dem Osten Europas in das Ruhrgebiet hat eine lange Tradition. Die "Ruhrpolen" aus den ehemaligen polnischen Gebieten prägten Ende des 19. Jahrhunderts wesentlich Kultur und Alltag im Ruhrgebiet. Die Demokratisierung in Osteuropa und der Zerfall des Ostblocks brachten seit Ende der 1980er Jahre zahlreiche Auswanderer, Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaussiedler in die Region tief im Westen. So unterschiedlich ihre Motive auch waren - gemeinsam ist ihnen die Erfahrung in den sozialistischen Staaten und das Ziel ihrer Auswanderung: Das Ruhrgebiet. Die Ausstellung "Nach Westen" zeigt die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderer aus Polen, den ehemaligen Staaten der Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie entstand in Kooperation mit Studierenden des Seminars für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum.