LWL-Industriemuseum - Achte Orte - Ein Museum
Vorschau

Heinrich Heidersberger: Glasmacher, Jenaer Glaswerk Schott, Mainz, um 1950, Repro: LWL

Es ist ein unendliches Kreuz, Glas zu machen

Glashüttenarbeiter in der Fotografie: Helden?

 

21.3. bis 11.7.2010

Eröffnung: So, 21.3. 11 Uhr


Die Fotografien, die in der Glashütte Gernheim unter dem Titel: „Es ist ein unendliches Kreuz, Glas zu machen – Glashüttenarbeiter in der Fotografie: Helden?“ gezeigt werden, stellt diese Frage an Fotografen des 20. und 21. Jahrhunderts: Ihre Werke zeugen einerseits von der großen Bewunderung für das Können der Glasmacher, die mit lange geübten Bewegungen die glühende Glasmasse formen. Exemplarische Stationen der Glasherstellung hielt Albert Renger-Patzsch seit den 1920er Jahren fast dokumentarisch fest. Wie Szenen eines Stummfilms erschienen die Aufnahmen von Paul Wollf aus zahlreichen Industriebetrieben. Beeindruckt von den handwerklichen Fähigkeiten zeigt Heinrich Heidersberger Arbeitsabläufe der 1950er Jahre bei Schott.

Begleitschau zur Kulturhauptstadt-Ausstellung „HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“, LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (12.3. bis 31.10.2010)


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