Alter: Klassen 1-4
Dauer: 2 Tage, ca. 10-16 Uhr
Teilnehmerzahlen: max. 15 Schüler/innen und 1 Begleitperson
Inhalt: Das Programm stellt Natur und Fabrik im Vergleich in den Mittelpunkt. Zunächst wird der Natur über die Schulter geschaut: Wo finden sich Spinnen und Spinnennetze auf dem Gelände? Was ist das besondere daran? Mit Hilfe von Filmen und Dias spüren die Kinder dem Geheimnis des Spinnennetzes und dem Können der Spinne nach. Kreativ wird es, wenn die Kinder selbst Spinnen und Netze herstellen.
Der zweite Teil schlägt den Bogen in die Fabrik: Wofür braucht man Spinnereien? Wozu einen Faden? Wo kommt spinn bares Material her? Mit Schafswolle versuchen sich die Kinder selbst am Spinnrad. Vorher muss die Wolle aber noch gewaschen, getrocknet und gefärbt werden. Bei der Vorführung einer Spinnmaschine erfahren die Kinder den Unterschied zwischen Handarbeit und Maschinenproduktion.
Zum Abschluss werden die selbst gesponnenen und gefärbten Fäden verwebt. Auf Wunsch können dazu auch eigene Webrahmen gebaut werden. Die fertigen Kunstwerke werden in einer kleinen Ausstellung präsentiert und erläutert.
Curriculare Ausrichtung: In Anlehnung an die Unterrichtsfächer Sachunterricht und Kunst wird ein ganzer Produktionsweg von der Wolle bis zum Gewebe verfolgt.
Lernziele: Erlernen von Techniken und Verfahren in der Textilherstellung; Vergleichen von Arbeitsbedingungen und Formen der Arbeit.
Kompetenzen: Förderung von Kreativität und räumlichen Denken durch Erstellen eines dreidimensionalen Objektes. Förderung der Haptik und Motorik.