Klassen: 2 – 4
Dauer: 1,5 Stunden
Teilnehmerzahl: max. 25
Kosten: 45 € plus Eintritt
Drei Begleitpersonen frei
„Mutters Küchenschürze“ veranschaulicht in diesem Programm die hohe Belastung der Arbeiterfrau um 1920 durch die Hausarbeit. In den Arbeiterhäusern des Museums können die Schülerinnen und Schüler hierzu genügend Hinweise entdecken. Für den damaligen Umgang mit Textilien bietet die Küchenschürze ein Schlüsselobjekt, dessen Funktion und Nutzung die Schüler nachvollziehen. Mit der großen Wäsche und dem Ausbessern von Kleidung lernen sie zwei Bereiche intensiver kennen und führen diese Arbeiten selbst aus. Im Vergleich mit der Gegenwart werden die Unterschiede in Arbeitsbelastung und Rollenverständnis deutlich. Im dritten Abschnitt gehen die Schüler in der Weberei des Museums der Frage nach, wie Stoff entsteht.
Am Beispiel der Schürze wird deutlich, dass Kleidung und deren Funktion einem starken Wandel unterworfen ist.
Lerninhalte:
Rollenspiel, Schüler- und handlungsorientiertes Erkunden des Umgangs mit Textilien unter Zuziehung authentischer Materialien, Vergleich historischer und aktueller Arbeitswirklichkeiten, Reflexion der Gruppenarbeit.