Dauer: 1,5 Stunden
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Kosten: 40 € plus Eintritt
Der Verdienst in der Textilindustrie reichte meist kaum aus, um eine Familie zu ernähren. Erst wenn auch die Frau etwas dazu verdiente, kam man über die Runden. Dennoch gelang es einigen Familien, für ein eigenes Haus zu sparen. Kurzarbeit oder Krankheit konnte die Menschen schnell in große Not stürzen. Wie die Frauen und Männer es dennoch durch sparsames Wirtschaften schafften, mit geringem Lohn zu überleben, zeigen die Ausstellungseinheiten im Arbeiterhaus. Das Halten von Kleinvieh, der eigenen Nutzgarten, Abnutzen und Reparieren bestimmten den Alltag. Einfache, eintönige Mahlzeiten mit wenig Fleisch prägten den Speisezettel. Wo sie ihr Geld als Spulerin oder Weber verdienten, zeigt der Blick in die Textilfabrik.