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Gartenzwerg-Galerie
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Anlässlich der Austellung zum Geburtstag des Gartenzwergs im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV (15.9. bis 3.11.2002) haben wir Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, uns aktuelle oder historische Fotos ihrer ersten, schönsten - gerne auch bergmännisch ausgestatteten - Gartenzwerge zu schicken.
Diese Fotos und kleine Geschichten dazu finden Sie in unserer Gartenzwerg-Galerie. Wir freuen uns über weitere Zusendungen via Post oder E-Mail. Die Adresse finden Sie am Seitenende. |
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Vor einem Bergarbeiterheim an der Horsthauser Straße in Herne entstand in den 20er-Jahren dieses Foto. Es zeigt Antonie Gorwa (geb. 1886). Enkelin Waltraud Heiß aus Castrop-Rauxel schrieb uns dazu: "Ich glaube, weil ihr das Motiv so gut gefiel, ließ sich meine Großmutter dort ablichten".
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Uta Sawall schickte uns diesen Gartenzwerg, der in ihrem Garten an der Großen Heimstraße in Dortmund eine Vorliebe für Tulpen hat.
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Mit einem "Glück Auf!" schickte uns Konrad Schröder aus Suthfeld/Riehe diesen gestandenen Bergmann.
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1953 entstand diese Aufnahme in Dortmund-Kirchlinde, wie uns Elly Berger schreibt. Zu dieser Zeit waren die Wichtel in der Regel noch rank und schlank; dickbäuchige Zwerge kamen erst später in Mode.
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Dieser Gärtner war viele Jahre in der Dortmunder Bittermark zuhause - "genau über einem ehemaligen Flöz der Zeche Gottessegen" - wie Angela Ehrhardt schreibt. Manche Rüpelei habe er von Kindern erdulden müssen - "wobei er sich gelassen und stets freundlich selbstgebastelte Holzschwerter in die Seite rammen ließ oder als Schutzschild für einen Ritter in der Klemme, der dringend Deckung suchte, missbraucht wurde". Vor einigen Jahren ist der Gartenzwerg der Familie Ehrhardt auf ihr Gestüt in Stubbendorf in der Mecklenburgischen Schweiz gefolgt. "Die Brieftauben des kleinen Mannes, die wir in der Bittermark hatten, wurden abgelöst durch echte Rennpferde", schreibt Angela Ehrhardt. Der Zwerg aber sei der alte und sich selber treu geblieben.
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"Ewald Zappenduster", so hieß das Maskottchen der Landesgartenschau 1996 in Lünen. Margreta Wickenhöfer aus Bergkamen hatte den mannsgroßen Zwerg ins Herz geschlossen.
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In der DDR waren Gartenzwerge offenbar sehr begehrt. "Tagsüber wurden die Wichtel im Garten aufgestellt, und abends aus Angst vor Diebstahl alle wieder eingesammelt", schreibt Barbara Reinhardt aus Dortmund. Ihr Mann fotografierte seine Schwägerin bei einem Besuch in der DDR Anfang der 80er-Jahre.
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Waldemar, der Förster, genießt seinen Ruhestand zusammen mit Hein, dem Fischer, und Edgar, dem Gärtner, auf der Loggia von Lothar und Monika Angel in Dortmund. "Die Zwerge sind aus Ton und standen mal bei meinem Opa im Garten; dort habe ich sie das erste Mal mit ca. 10 Jahren bemerkt - heute bin ich 46", schreibt Lothar Angel. Als der Großvater starb, verschwanden die Zwerge im Keller. Bei einer Aufräumaktion vor 25 Jahren tauchten sie wieder. Die drei Kerle aus Ton kamen zu Lothar Angel, um dort zunächst erneut im Keller zu verschwinden. Das Tageslicht erblickten sie erst wieder beim Umzug vor einem Jahr. "Jetzt genießen die Zwerge ihren Altersruhestand zwar nicht im Garten, aber auf einer großen Loggia."
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Über Gartenzwerg-Fotos und Geschichten für unsere Internet-Galerie freut sich das:
Westfälische Industriemuseum
- Öffentlichkeitsarbeit -
Grubenweg 5
44388 Dortmund
E-Mail: c.spaenhoff@lwl.org
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