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Aktuelle Sonderausstellungen  
 
Foto: Tschorn/ LWL
Portraits von Bergleuten aus dem Ruhrgebiet in "Siebdrucke von Udo Tschorn".
gesichter des ruhrgebiets: die schwarzen männer vom pütt

Siebdrucke von Udo Tschorn. GALERIEINDUSTRIEARBEIT

6.4. bis 15.6.2008


Udo Tschorn ist durch großformatige Portraits bekannt geworden. Seine Siebdrucke hängen im Willi-Brandt-Haus und im Landtag in Düsseldorf. Neu entstanden sind seine Portraits von Bergleuten aus dem Ruhrgebiet, von Männern, deren Rücken bei der Arbeit krumm geworden ist. Seine Arbeiten entstehen im Zusammenspiel von freier Malerei und Siebdrucktechnik.

Eröffnung: 6.4., 11 Uhr

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier!
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Der Erhalt der Maschinenhalle auf Zeche Zollern - Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland.
Neuer Nutzen in alten Industriebauten

Wanderausstellung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland

20.4. bis 25.5.2008


35 Motiv-Tafeln zeigen im bundesweiten Panorama Industriedenkmale, die gleichermaßen zur Zufriedenheit von Denkmalpflegern, Investoren und Nutzern ausgefallen sind. Die Ausstellung illustriert die Bandbreite der Möglichkeiten und inspiriert zum Weitermachen: in Deutschland warten noch viele solcher Industriebauten, oft besonders ansprechende Zeugnisse unserer Industriegeschichte, auf ihren „Neuen Nutzen“. Als Pionierbau der Industriedenkmalpflege ist Zeche Zollern idealer Ausstellungsort für die Wanderausstellung. Die Zeche absolvierte selbst eine typische Karriere technischer Denkmale im Ruhrgebiet – vom Prestigeobjekt der Gelsenkirchener Bergwerks AG, zum unbedeutenden Pütt und schließlich abbruchreifen Relikt. 1969 bewahrte der Landeskonservator beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe und engagierter Bürgerwille die Zeche vor dem schon beschlossenen Abriss. Die Maschinenhalle der Zeche Zollern, gestaltet vom berühmten Berliner Jugendstil-Architekten Bruno Möhring, wurde als erstes Industriebauwerk in der Bundesrepublik unter Schutz gestellt. Aktuell wird die Maschinenhalle aufwendig saniert.

Eröffnung: So, 20.4., 14.30 Uhr
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Foto: LWL
Dampflok "Anna" auf Zollern.
Dampfloks für das Wirtschaftswunder

Der Bau der letzten Dampflokomotiven für die Deutsche Bundesbahn

22.6. bis 14.9.2008


Die Fotoausstellung mit Bildmaterial aus dem Archiv der Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) präsentiert hochwertige Werksaufnahmen aus den Lokomotivfabriken von Krupp, Jung, Henschel, Esslingen und Krauss-Maffei. Dort wurden nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1959 die letzten Dampflok-Typen für der Bundesbahn gebaut. Die Fotografien zeigen nicht nur fertige Loks der Baureihen 10, 23, 65, 66 und 82, sondern erlauben es auch, Schritt für Schritt die Herstellung teils hochkomplizierter Werkstücke zu verfolgen. Die Bilder geben damit seltene Einblicke in industrielle Fertigungsverfahren und Arbeitswelten, die nach Ende des Dampfzeitalters komplett verschwunden sind.

Eröffnung: So, 22.6., 11 Uhr
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Foto von Maurice Kohl aus dem "fotoprojekt emscher-zukunft".
bridges - fotoprojekt emscher-zukunft
Sammlung_2008

29.6. bis 24.8.2008

Präsentiert werden die Neuaufnahmen des "fotoprojektes emscher-zukunft". Die Ausstellung gibt einen Blick auf die fotografischen Positionen der wachsenden Sammlung.

Das 2005 von der Emschergenossenschaft initiierte "fotoprojekt emscher-zukunft" möchte in den kommenden Jahren Fotografinnen und Fotografen einladen, den Emscher-Umbau mit hochwertiger fotografischer Auseinandersetzung zu begleiten. Mit Hilfe der Fotografie soll ein Diskurs mit den Menschen in der Region und zur Struktur des Raumes eingegangen werden, um gegenwärtige Situationen zu erfassen und eine nachhaltige Planung unter Berücksichtigung bestehender Verhältnisse zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um die Bilder des Flusses Emscher und seiner Nebenbäche, sondern um den gesamten städtischen, landschaftlichen und sozialen Raum entlang der Gewässer.

In der Ausstellung werden aktuelle Fotografien ausgewählter Preisträger aus dem Projekt zu sehen sein. Die Fotoserien zeigen das Emschertal aus neuen Blickwinkeln. Sie führen zu verborgenen Orten, zeigen menschliche Eigenheiten und vielfältige Eindrücke einer der spannendsten Regionen Europas.

Eröffnung: So, 29.6., 11 Uhr
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