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Als Prestigeobjekt der größten Bergbaugesellschaft der Jahrhundertwende hatte die Zeche Zollern II/IV in Dortmund einen glänzenden Start im späten Kaiserreich.
Die schlossartige Anlage durchlebte bald danach eine typische Karriere technischer Baudenkmäler im Ruhrgebiet: vom Schlüsselbauwerk ihrer Zeit zum unbedeutenden Familienpütt, vom Abbruchobjekt zum ersten technischen Baudenkmal von internationaler Bedeutung in Deutschland.
Das prächtige Portal der Maschinenhalle rettete die Anlage 1969 vor dem drohenden Abriss und machte sie damit zum Pionierbau der Industriedenkmalpflege in Deutschland.
Die Maschinenhalle ist wegen Sanierungsarbeiten für Besucher derzeit nicht geöffnet.
Heute ist Zollern Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus. Das LWL-Industriemuseum präsentiert die Musterzeche als Zeugnis für den Strukturwandel im Revier. Die Dauerausstellung erklärt beispielhaft den harten Arbeitsalltag hinter den schönen Backsteinfassaden und untertage. Kinder schlüpfen bei Führungen in die Rolle von Bergleuten. In einem Untertage-Raum und auf dem Gelände gibt es Platz zum Spielen. Feste, Filmabende, Konzerte und Vorträge runden das Angebot ab.
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