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Alle packen an! Aufbau der Barkhofsiedlung in Nordwalde.
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Aufbau West
Zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder
15.6.- 28.9.2008
Über 10 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene kamen nach 1945 in die westlichen Besatzungszonen. Die Ausstellung „Aufbau West“ erzählt ihre Geschichte und berichtet über ihre Erfahrungen. Sie zeigt, wie die Menschen aus Ost und West den schwierigen Neuanfang bewältigten, die Produktion in Fabriken und Bergwerken wieder in Gang setzten und in Betrieben und Siedlungen zueinander fanden.
Objekte, Lebensgeschichten sowie zahlreiche historische Fotos, Film- und Tondokumente begleiten die Besucher auf ihrer Zeitreise von 1945 bis in die Gegenwart. Die Ausstellung macht damit ein wichtiges und bislang kaum beleuchtetes Stück deutscher Zeitgeschichte lebendig.
Eröffnung: So, 15.6., 11 Uhr
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Bildmotiv aus der Ausstellung "Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends...".
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"Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends..."
11.5. bis 20.7.2008
Über „Menschen mit Migrationshintergrund“ wird heute viel diskutiert. Hinter diesem Sammelbegriff stecken Individuen mit sehr verschiedenen Biografien und Erfahrungen: Arbeitsmigranten, russlanddeutsche Zuwanderer, Heimatvertriebene, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Sie kommen in einer Wanderausstellung mit Fotoporträts und Texten zu Wort, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 11. Mai, um 11 Uhr in seinem Ziegeleimuseum in Lage eröffnet. "Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends..." – so der Titel der Schau – porträtiert Menschen, die zwischen 1946 und heute in Westfalen angekommen sind und einen neuen Anfang machen mussten.
Entwickelt hat sich die Ausstellung aus einer Kooperation des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Lübbecke e.V. mit dem Projekt IdEAL des Deutschen Roten Kreuzes im Altkreis Lübbecke. Im Mittelpunkt stand dabei die Begegnung von jugendlichen und erwachsenen Zuwanderern, die in Interviews von ihrer Herkunft, ihrer Ankunft und ihren Bemühungen um Neuorientierung berichteten.
Jenseits der gesellschaftlichen Debatte über die Integrationsproblematik möchten die Ausstellungsmacherinnen - die Bielefelder Fotografin Hermine Oberück und die Mindener Kulturmanagerin Gertraud Strohm-Katzer - vor allem auf Erfahrungen, Stärke, Mut und Energie der portraitierten Menschen verweisen.
Das LWL-Industriemuseum ist die fünfte Station der Ausstellung „vom Ankommen und Wegmüssen“, die in das Themenjahr „Mobilität“ der Museumsintiative in OWL eingebunden ist. Bei ihrer Wanderung nimmt die Schau jeweils neue Porträts und Texte auf und macht weitere Aspekte des vielschichtigen Gesamtphänomens Zuwanderung sichtbar. Dieses offen angelegte Ausstellungskonzept soll verdeutlichen, dass auch der lokale Hintergrund eine Rolle dabei spielt, ob und in welcher Form ein neuer Anfang gelingt.
"Das bedeutet für die Besucher der Ausstellung, über den lokalen Bezug eine unmittelbare Verbindung zum Thema herstellen zu können", erläutert Museumsleiter Willi Kulke. So sind im Ziegeleimuseum Lage auch Porträts von Menschen aus der Region Lage und Augustdorf vertreten.
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