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Aktionen für Kinder
 
Schiffshebewerk Henrichenburg
Schiffslift der Superlative.
1. Das Geheimnis der schwebenden Schiffe
Klassen 1 - 5

Abenteuerliche Reise durch das Alte Schiffshebewerk mit Besteigung der Hebewerkstürme. In spielerischer Form erproben Schülerinnen und Schüler die Durchfahrt eines Schiffes mit Hilfe eines selbstgebauten Hebewerkmodells und entdecken dabei, wie ein Hebewerk funktioniert.

Max. Teilnehmerzahl: 20 Kinder
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 35 € plus 1,10 € pro Kind
 
2. Leinen los - Volldampf voraus
Klassen 3 - 5
Schülerinnen und Schüler erforschen die Lebens- und Arbeitswelt einer Schiffsbesatzung am Beispiel eines Schleppdampfers. Den Arbeitsplatz "Dampf" erproben sie an einem Dampfmaschinenmodell. Außerdem bauen die Kinder das Kartonmodell "Dampfschlepper Henriette".

Max. Teilnehmerzahl: 20 Kinder
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 35 € plus 1,10 € pro Kind
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3. Schiffsjunge an Bord des MS Franz Christian
Klassen 3 - 5

Kinder heuern an Bord des Museumsschiffes "Franz-Christian" an. Dabei lernen sie Lebens- und
Arbeitswelt auf einem Motorgüterschiff kennen und erproben verschiedene Arbeiten eines Schiffsjungen an Deck. Am Ende erhalten die Schülerinnen und Schüler einen richtigen "Matrosenbrief".

Dauer: 1,5 Stunden, Kosten: 35 € plus 1,10 € pro Kind
Foto: Schiffshebewerk Henrichenburg
Leinen los !
 

4. Die abenteuerlichen Schiffsreisen des Käpt'n Henri
Kinder von 4 - 6 Jahren
In einer Bildergeschichte erzählt "Käpt'n Henri" (Handpuppe) von einem Abenteuer im Unterhafen des Alten Schiffshebewerks Henrichenburg. An Bord des Museumsschiffes "Franz-Christian" kommen die Kinder geheimnisvollen Gegenständen aus dem Alltag eines Kapitäns auf die Spur.

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 20 € plus 1,10 € pro Kind
max. 12 Kinder
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Henri
Käpt'n Henri
5. Das Rätsel der Schiffskisten
für Kindergärten und -gruppen von 4 - 6 Jahren

Der Matrose Hein steht auf dem Anlegesteg und grummelt etwas vor sich hin: „Komm schon her, du dummes Ding; dich krieg ich doch aus dem Wasser!“ Er fischt eine Flaschenpost aus dem Kanal. Eine Flaschenpost am Schiffshebewerk? Na, wenn das kein Rätsel ist! Die Kinder kommen gerade recht, um dem Matrosen Hein zu helfen, denn ganz klar ist ihm das Rätsel nicht ...

Im Verlauf der Rätselsuche wird den Kindern - ihrem Alter entsprechend – Sinn und Zweck des Hebewerkes anhand von Modellen und Versuchen vermittelt.

Dauer: 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder
Kosten: 20 € plus 1,10 € pro Kind
mindestens 2 Begleitpersonen
 
6. Programme für blinde und sehbehinderte Schüler und Schülerinnen
Seit dem Frühjahr bietet das Museum zwei Programme für Schulklassen mit blinden und sehbehinderten Schülern und Schülerinnen an:

a) Geheimnis der schwebenden Schiffe
Die abenteuerliche Reise durch das Alte Schiffshebewerk mit Käpt’n Henri können auch blinde und sehbehinderte Schüler unternehmen. Mit dem Tast- und Geruchssinn oder mit akustischen Hilfsmitteln kann man die Geschichte der Binnenschifffahrt und des Schiffshebewerkes erkunden: Die Höhen- und Tiefendimension des Hebewerks wird durch den Hall bei den riesigen Schwimmerschächten über den Hörsinn erfahrbar. Die Akustik in der Maschinenhalle wird durch deren räumliche Dimension sinnlich wahrnehmbar. Das Hebewerksmodell kann mit „Fingerspitzengefühl“ im doppelten Sinne des Wortes „begriffen“ werden.

b) Schiffsjunge an Bord des MS Franz-Christian
Mit dem Schiffsjungen an Bord des Dampfers Nixe
An Bord des Museumsschiffes „Franz-Christian“ gibt es auch für blinde und sehbehinderte Schüler viel zu entdecken. Das manchmal leicht schwankende Schiff vermittelt den Schülern über den Gleichgewichtssinn den Eindruck, dass sie sich auf dem Wasser befinden. Viele Gegenstände an Bord (Steuerrad, Anker, Ladungsgüter wie Koks, Fässer, Getreidesäcke) lassen sich durch den Tastsinn erfahren.


Der Ablauf der Programme für blinde und sehbehinderte Schüler ist ähnlich dem Programmablauf für Schülerinnen und Schüler ohne Sehbehinderung. Bei allen Programmen wird aber in besonderer Weise auf die speziellen Bedingungen der blinden und sehbehinderten Schüler eingegangen.

Nur für Schulklassen mit blinden und sehbehinderten Schülern
Dauer: 1 Stunde bzw. 1,5 Stunden
Kosten: 35 € plus 1,10 € pro Kind
max. Teilnehmerzahl: 20
mindestens 2 Begleitpersonen



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7. Programme für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (geistiger Behinderung) von 9 - 12 Jahren

a) "Wie kommen die Bananen nach Dortmund?" und
b) "Entdeckungen auf dem Museumsschiff Franz- Christian"
sind Programme für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Auf einer Reise durch das Alte Schiffshebewerk überlegen die SchülerInnen gemeinsam mit Käpt`n Henri, wie eine Ladung Bananen über die Kanalstufe nach Dortmund gelangen kann.
Zusammen mit dem Matrosen Jan erkunden die Kinder das Museumsschiff „Franz- Christian“. Sie erfahren etwas über die Arbeiten an Bord und helfen ihm bei seiner Arbeit (Leinen lösen und Deckschrubben).

Der Lernstoff wird dabei in allerkleinste, überschaubare und nachvollziehbare Teilschritte gegliedert. Anhand praktischer Erprobungen von Arbeitsaufgaben, Experimenten, bewegbaren Modellen und der Erkundung des Alten Schiffshebewerkes ist der Lernstoff gleichzeitig Bewegung, Tätigkeit und Handlung.
Beim Deckschrubben wird den SchülerInnen schnell klar, wie schwer die Arbeit an Bord war. Der „Fahrstuhl für Schiffe“ lässt sich hervorragend mit dem Fernglas finden und beim Erkunden des Hebwerkes wird schnell klar, wie hoch doch 14 Meter sind.
Die Handlungsorientierung steht bei beiden Programmen im Vordergrund. Die Möglichkeiten der sinnlichen Erfahrungen sind vielfältig, denn vieles darf hier angefasst werden.

Eine vorherige Kontaktaufnahme des MuseumspädagogIn mit der Schule/ Gruppe macht es möglich, die individuellen Möglichkeiten und Grenzen der SchülerInnen zu berücksichtigen.



Das Programm „Wie kommen die Bananen nach Dortmund?“ ist für Schüler mit Rollstühlen geeignet.

Das Programm „Entdeckungen auf dem Museumsschiff Franz- Christian“ ist nicht für Rollstühle geeignet. Sollte es jedoch möglich sein, die/ den Schüler zu tragen (eine zusätzliche Begleitperson wäre nötig!), ist eine Begehung des Schiffes möglich.

Nur für Schulklassen und –gruppen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Dauer: 1,5 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Mind. 3 Begleitpersonen
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8. Muskelkraft und Spucke: Laden und Löschen auf einem Binnenschiff wie vor 100 Jahren?
Klassen: 3 - 5

Jahrzehntelang fuhren Schuten (offene Wasserfahrzeuge) auf den Kanälen und transportierten unterschiedliches Ladungsgut.
Welche Ladung wurde transportiert?
"Und verflixt noch mal, wie kommt die Kohle an Bord?" fragen sich die Schiffsjungen und -mädchen. Ausgerüstet mit Tätowierung, Schüppe und Nackenschutz stellen sich Schiffsjungen und -mädchen diesem Problem. Mit Ideen, Muskelkraft und besonderen Arbeitsgeräten findet sich schnell eine Lösung ...

Dies ist ein handlungs – und problemorientiertes Programm, in dessen Verlauf die Kinder selbst erfahren, wie Schiffe damals beladen und gelöscht wurden.
Bitte an Arbeitskleidung denken.

Dauer: 1,5 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Mind. 2 Begleitpersonen
 
9. Kinderführung

Warum gibt es an der Kanalstufe Henrichenburg / Waltrop eigentlich Schiffshebewerke und Schleusen?
Warum werden hier die Schiffe 14 Meter gehoben oder gesenkt?
Was ist der Unterschied zwischen einem Schiffshebewerk und einer Schleuse?

Die Fahrt über den Dortmund-Ems-Kanal führt durch mehrere Abstiegsbauwerke unterschiedlichen Typs. Warum ist nicht überall einheitlich gebaut worden? Welchen Sinn, welchen Vorteil hatte es, in Henrichenburg / Waltrop ein Hebewerk und daneben eine Sparschleuse zu errichten? Und worin liegt der Unterschied dieser beiden Bauwerke zu einer einfachen Schleuse? Diese und andere Fragen zum Kanalwesen werden im Rahmen der Kinderführung mit spannenden Experimenten erarbeitet.

Verwirrend oder nur für Ingenieure? Kinder / Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren entdecken – dem Alter entsprechend – die Unterschiede hautnah, mit lebendigen Versuchen und an Modellen.

Dauer: 1,5 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Mindestens 2 Begleitpersonen
 
Kontakt:
Telefon 02363 9707-0
E-Mail: schiffshebewerk@lwl.org
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