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Friedrich Schillers DON CARLOS
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Di, 18.11.2008, 11 Uhr und 20 Uhr
eine Inszenierung des Westfälischen Landestheaters in der Gebläsehalle der Henrichshütte in Hattingen
Spanien im 17. Jahrhundert. An der Schwelle zu einer neuen Zeit ist das Land mit seinen zahlreichen Kolonien eines der wichtigsten und einflussreichsten der Welt. Mit seiner Zukunft entscheidet sich das Schicksal ganzer Kontinente. Im Bewusstsein seiner Macht regiert mit eiserner Hand König Philipp II, umgeben von einer Schar von Fürsten, von denen jeder nur den eigenen Profit im Auge hat.
Der Schlüssel für die Zukunft des Landes liegt jedoch in der Person des Thronfolgers, Carlos.
Der äußerst sensible, von den Machtspielen und Intrigen am Hof verstörte Geist, versucht verzweifelt Halt und Orientierung zu finden. Der Marquis von Posa wird als genialer Gegenspieler des Königs zum Symbol der Freiheit des Individuums. Erfüllt von seiner Hoffnung auf die Freiheit des Bürgers, kämpft er in einem rasanten Wettlauf mit der Zeit bis zum Äußersten um das Verständnis und die Rettung von Carlos. Er weiß, dass Philipp im Kampf um die Macht der monarchistischen Tyrannei vor nichts zurückschreckt, er mordet, zerstört, vernichtet. Posa stellt sich ihm entgegen und pflanzt die Samen des demokratischen Verständnisses bis zum letzten Atemzug. |
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Georg Büchners DANTONS TOD
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Di, 10.2.2009, 11 Uhr und 20 Uhr
eine Inszenierung des Westfälischen Landestheaters in der Gebläsehalle der Henrichshütte in Hattingen
Liberté, Egalité, Fraternité!!! Im Rausch der französischen Revolution kämpfen die Sieger gnadenlos um die Herrschaft. Im Zentrum stehen die Helden der Revolution: Danton und Robespierre, zwei Pole, die die Gestaltung der Zukunft jeder für sich in Anspruch nehmen. Denn es geht um nichts geringeres, als das Gesicht der nächsten Jahrhunderte in Europa zu prägen und Geschichte zu schreiben. Und alle sind einmal mehr bereit, diesen Kampf bis zum letzten Blutstropfen auszutragen.
Die Auseinandersetzungen sind ein Spiegel der ewigen europäischen Gegensätze. Die Ideale der Revolution müssen in den Alltag der Menschen übertragen werden. Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Größe und Schönheit der Gedanken nicht mehr reichen: je strahlender Danton ist, umso gefährlicher wird er für Robespierre. Und dann reicht nicht einmal mehr das Gefängnis aus, um die Wirkung des Gegners zu stoppen. |
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