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  Daten und Fakten
  Restaurant "Henrichs"
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Gebläsehalle Hattingen - Viel Raum für Veranstaltungen
Mit der ehemaligen Gebläsehalle der Henrichshütte in Hattingen steht dem Ruhrgebiet seit Sommer 2004 ein neuer Veranstaltungsort der Extraklasse zur Verfügung. Die Halle mit ihren verschiedenen Räumen bietet optimale Voraussetzungen für Veranstaltungen mit 20 bis 2.000 Personen.
 
Gebläsehalle
Der Eingang zur Gebläsehalle ist gleichzeitig der neue Museumseingang.
Mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde das Gebäude unter denkmalpflegerischen Aspekten aufwändig restauriert und umgebaut.

Im früheren Hüttenbetrieb war die Halle das Herzstück der Wind- und Energieversorgung. Hier thronten einst die gewaltigen Großgasmaschinen. Elf dieser Giganten waren im Einsatz, um auf der Basis von Hochofengas Strom und Wind zu erzeugen. Bis in die 1960er Jahre hinein deckten sie einen Großteil der Energieversorgung ab. Weil die Dinosaurier der Kraftwirtschaft mit den gestiegenen Leistungsanforderungen im Bereich der Hüttentechnologie nicht mehr Schritt halten konnten, wurde die Stromversorgung ab 1962 und kurze Zeit später auch die Winderzeugung neu organisiert. Anfang der 1980er Jahre ließ der Betrieb die Maschinen nach und nach verschrotten. Die Halle diente dann als Lager und Lokreparaturwerkstatt.
 
Der historische Teil der Gebläsehalle
Der historische Teil der Gebläsehalle im heutigen Zustand.
Heute ist der Bau in zwei große Bereiche untergliedert: Der südwestliche Teil der Gebläsehalle mit den dort installierten Großmaschinen und Aggregaten zeugt von der historischen Funktion der ehemaligen Energiezentrale. Dieser Bereich beherbergt jetzt wieder gewichtige Exponate, unter anderem eine 500 Tonnen schwere Großgasmaschine – eine der letzten ihrer Art in Deutschland –, die 1993 aus der Georgsmarienhütte bei Osnabrück transloziert wurde sowie eine Thomasbirne der Thüringer Maxhütte. Um auch die Weiterverarbeitung von Eisen und Stahl demonstrieren zu können, installierte das Industriemuseum inzwischen außerdem ein original Dampfhammer-Ensemble aus Engelskirchen und das Mittelgerüst eines Profilwalzwerkes aus Duisburg-Hochfeld.
 
Blick in das "Henrichs", die Gastronomie in der Gebläsehalle.
Zwischen beiden Bereichen erhebt sich hinter einem riesigen Glasvorhang eine Galerie, die das Restaurant "Henrichs" beherbergt. Die gläserne Empore erlaubt zur einen Seite den Blick auf die Bühne und über den gesamten Veranstaltungssaal. In die gegenüberliegende Richtung eröffnet ein verglaster Balkon den Blick auf den musealen Teil der Halle mit seinen monumentalen Zeugnissen des Hüttenwesens. Direkt unter der Empore, im Erdgeschoss, befindet sich das neue Museumsfoyer.

Daten und Fakten zur Halle finden Sie auf der Folgeseite. Ansprechpartnerin für Veranstaltungen ist Gunda Otholt, Tel. 02324 9247-149, geblaesehalle@lwl.org
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