|
Das Förderseil wurde fortan nicht mehr aufgewickelt, sondern bildete eine Schleife, wobei der obere Teil des Seils die Treibscheibe in der Maschinenhalle umschloss. Das Unterseil wurde jeweils unterhalb der beiden Förderkörbe abgebracht und verband diese miteinander.
Bei jeder Drehung der von der Dampfmaschine angetriebenen Treibscheibe bewegte sich das Förderseil nun mit. Durch die abwechselnde Drehung der Treibscheibe vorwärts und rückwärts hob sich ein Förderkorb während der andere sank.
Das neue Fördersystem eignete sich besser für hohe Belastungen bei der Förderung aus großen Tiefen als das herkömmliche Aufspulen der Förderseile auf eine Trommel.
Bis zur Jahrhundertwende entwickelte sich das Koepe-System weltweit zum Standard der Tiefbauzechen.
|