Nicht nur die Bergwerksgesellschaft und Zechenbesitzer Alfred Krupp ließen Wohnraum für Bergleute bauen. Auch Privatleute errichteten Wohnhäuser nahe der Zeche und vermieteten sie gewinnbringend an Bergleute.
Ein Ensemble von drei privat gebauten Siedlungshäusern aus den 1890er Jahren konnte vom LWL-Industriemuseum erhalten werden und wird in das Museum der Zeche Hannover einbezogen. Die Häuser verfügten ursprünglich über je 131 Quadratmeter Wohnraum und boten Platz für vier bis fünf Wohnungen.
Ein Haus ist heute annähernd im Originalzustand von 1890/91 erhalten. Die anderen wiesen nach dem Zweiten Weltkrieg einen hohen Schadensgrad auf und wurden beim Wiederaufbau 1949/50 teilweise verändert.
Seit 1997 sind die drei Gebäude ein eingetragenes Denkmal und stehen heute im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe. |