Nach dem Ausbau zur Großzeche ließ Krupp ab 1907 die Kolonie Dahlhauser Heide errichten. Sein Architekt Robert Schmohl gestaltete die Werkssiedlung als Gartenstadt mit einer zentralen Parkanlage. Die insgesamt 339 Doppelhäuser waren westfälischen Bauernhäusern nachempfunden und verfügten über große Gärten. Damit entsprachen sie den Lebensgewohnheiten der vor allem aus den ländlichen Regionen von Hessen, Ostpreußen, Schlesien und Polen zugewanderten Bergmannsfamilien. Mit Gemüseanbau und Kleintierhaltung sicherten die Familien ihre Ernährung.
Die Kolonie Dahlhauser Heide ist in die die Route der Industriekultur eingebunde. Mit ihrem dörflichen Charakter und als Enwurf nach der "Gartenstadtidee" ist die Kolonie wichtiger Bestandteil der Themenroute Arbeitersiedlungen.
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