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Freundinnen des alten Leinens.
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Monogramme, Spitzen und Bänder
Tisch- und Hausschmuck aus altem Leinen
1.5 bis 25.5.2008
Auf die Idee, aus alten Bettbezügen Überhandtücher und aus Monogrammen, Spitzen oder Bändern neue Tischdekorationen oder Kopfkissen zu kreieren, kam Antonia Euting eher zufällig. Sie gehört zum Kreis der „Freundinnen des alten Leinens“, die sich regelmäßig zu Kursen in Bocholt treffen. Antoni Euting fand in einem Nachlass Teile alter Leinenwäsche, die früher einmal mit sehr großem Arbeitsaufwand und viel Liebe für die Aussteuer angefertigt worden waren. „Sie bestachen durch ihre hohe Qualität und waren daher viel zu schade, um sie wegzuwerfen“, so die Bocholterin. In unkonventioneller Weise nähte sie Knopfleisten, Borten, Spitzen, Kordeln oder auch Knöpfe neu zusammen. So entstanden moderne Decken, Schürzen, Kissen oder Gardinen, die gleichzeitig ihre Wurzeln erkennen lassen.
Schnell fanden sich weitere Interessierte, die sich von den historischen Textilarbeiten auf Baumwolle und Leinen anregen ließen. Seit längerem treffen sich die 13 Frauen aus Bocholt, Borken, Hünxe und Velen zu regelmäßigen Kursen an der Familienbildungsstätte in Bocholt. Einige der Teilnehmerinnen haben erst hier das Nähen mit der Nähmaschine erlernt. Auf Trödelmärkten und von privat erhalten sie laufend alte Leinenreste, die sie zu neuen Kreationen anregen.
Während des Museumsfestes werden die „Freundinnen des alten Leinens“ ihre Arbeiten den Besucherinnen und Besuchern vorstellen und für Auskünfte zur Verfügung stehen. Die Präsentation selbst wird vom 1. bis zum 25. Mai 2008 im Textilmuseum in Bocholt zu sehen sein.
Eröffnung: 1.5., 10.30 Uhr
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