Preis zum Bautyp "Kleines Bürgerhaus"
Stiftung Kleines Bürgerhaus prämiert die Erforschung, Dokumentation, Erhaltung und Präsentation von „Kleinen Bürgerhäusern“ in Westfalen-Lippe

Der Bautyp „Kleines Bürgerhaus“ repräsentiert mit seiner baulichen Vielfalt die unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen der ,kleinen Leute‘ in den letzten 500 Jahren. Die „Buden“, „Gademe“, „Kotten“, „Speicher“ oder „Häusgen“ genannten Kleinbauten sind ebenso zahlreich wie unauffällig. Sie bilden seit dem 15. Jh. das Gros des Baubestandes und prägen das Stadtbild unserer Region. Trotz Denkmalschutz sind diese scheinbar unscheinbaren Bauten vielfach von Abriss, Verfall und undokumentiertem Verschwinden bedroht:

Die Stiftung Kleines Bürgerhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die architektonischen Zeugen der Alltagskultur unserer Vorfahren zu erforschen, zu bewahren und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie engagiert sich für historische kleine Bürgerhäuser in Westfalen-Lippe. Dazu vergibt sie seit 2010 alle zwei Jahre den mit 10.000€ dotierten Preis scheinbar unscheinbar. Prämiert werden herausragende Leistungen zur Erforschung, Dokumentation, Erhaltung und Präsentation des Bautyps „Kleines Bürgerhaus“ in Westfalen-Lippe, die beispielhaft die Bau- und Lebensformen rund um diesen Bautyp vermitteln. Der Preis wird nicht für eine abgeschlossene denkmalpflegerische Maßnahme vergeben, sondern für Konzepte und Maßnahmen, die zu Bewusstsein und Kenntnis von normalen kleinen Häusern und der Vermittlung von Wissen darüber beitragen.

Der Preis ist teilbar und mit insgesamt € 10.000,– dotiert. Er wird in folgenden Kategorien vergeben:
– Grundlagenforschung
– Öffentlichkeitsarbeit: Vermittlung oder Präsentation
– Exemplarische Dokumentation oder wegweisendes Rettungskonzept.
Daneben werden undotierte Anerkennungen ausgesprochen.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2018.
Mehr Information: www.stiftung-kleines-buergerhaus.de

Flyer zur Ausschreibung