Mit Herzblut und viel Eigeninitiative

Tagung zum Thema „Häuser retten“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Ein historisches Gebäude im Alleingang, als Verein oder Stiftung zu retten, ist in jedem Fall eine Herausforderung. Welche Chancen und Risiken auf Initiativen zukommen, die sich vom Abriss bedrohter Gebäude annehmen, erfuhren die rund 100 Teilnehmer der Tagung „Häuser retten – Junge Initiativen setzen sich ein“ am 1. Juli 2018 im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Die Tagung war eine Kooperationsveranstaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) und des Lippischen Heimatbundes e. V. (LHB).

mehr...

WHB wandert mit Heimatministerin Ina Scharrenbach und zahlreichen Ehrenamtlichen

Am Mittwoch, den 27. Juni besuchte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MKHBG), Ina Scharrenbach, zum Auftakt ihrer Heimat-Tour 2018 die Heimatvereine Lengerich und Ladbergen. Der Westfälische Heimatbund e.V. (WHB) hatte die Initiative für diese gemeinsame Wanderung gegeben und gemeinsam mit den beiden Heimatvereinen Lengerich und Ladbergen eine 13 Kilometer lange Wanderung von Heimathaus zu Heimathaus organisiert, um der Ministerin Land und Leute möglichst intensiv nahezubringen.

Gewandert wurde auf dem Westfälischen Friede-Weg X 1648, den der Fachbereich Wandern des WHB aktuell im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 mit verschiedenen Maßnahmen in den Fokus gerückt hat. Mit seinen historischen Wurzeln und der gesamteuropäischen Bedeutung bot er sich als Route für den Auftakt der diesjährigen Heimat-Tour der Ministerin geradezu an.Der Resonanz zufolge ist er überdies der beliebteste Wanderweg, den der Westfälische Heimatbund betreut, und unter insgesamt 3.000 km Wanderwegenetz ist dies gewissermaßen als „Wanderweg der Herzen“ auch eine besondere Auszeichnung.

Im 1648 erbauten Heimathaus Lengerich wurden die knapp 60 Teilnehmenden vom Heimatverein herzlich mit einem Frühstück begrüßt. Dazu gab es Grußworte des Vorsitzenden des Heimatvereins Dr. Alois Thomes, des Landrates des Kreises Steinfurt Dr. Klaus Effing, des Lengericher Bürgermeisters Wilhelm Möhrke, der Ministerin und von Matthias Löb als Vorsitzendem des WHB. Pünktlich um 9 Uhr bliesen die beiden Postillione Franz-Josef Gähr und Stefan Tovornik in historischen Uniformen mit ihren Posthörnern zum Aufbruch.

  • Das Motto des Tages prangte auf einem Schild am Heimathaus Lengerich (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Dr. Alois Thomes begrüßt als Vorsitzender des Heimatvereins Lengerich die Gäste (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Landrat Dr. Klaus Effing verwies in seinem Grußwort auf die vielen attraktiven Wanderwege, die der Kreis Steinfurt zu bieten hat (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Auch Bürgermeister Wilhelm Möhrke hieß die Ministerin und die rund 60 Gäste herzlich in Lengerich willkommen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach freut sich darauf, das nördliche Münsterland und die Menschen, die sich hier für ihre Heimat einsetzen, auf der Wanderung kennenzulernen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes Matthias Löb übereichte der Ministerin den ersten Wanderpass zum X 1648 (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Piet Müller trug auf Plattdeutsch das Gedicht vom Pöggsken von Augustin Wibbelt vor (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Heimatvereinsvorsitzender Alois Thomes führt die Ministerin und den Vorsitzenden des WHB durch das Heimathaus (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Auch Piet, der Kreisgewinner des plattdeutschen Lesewettbewerbs, war bei der Führung dabei (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Um 9 Uhr gaben die Posthornbläser Stefan Tovornik (links) und Franz-Josef Gähr das Signal zum Aufbruch (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

Alle Wandernden konnten sogleich den extra für den X 1648 ins Leben gerufenen, und vom MHKBG geförderten neuen Wanderpass des WHB ausprobieren und ihn am Rathaus in Lengerich abstempeln lassen.

Bei bestem Wetter folgten die Gäste den weißen X-Zeichen, die die ehrenamtlichen Wegezeichnerinnen und Wegezeichner des WHB alljährlich an den Bäumen und Laternenpfählen zur Orientierung anbringen. Der Tag inmitten der Münsterländer Parklandschaft bot reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Eine Pause mit Erfrischungen, die der Heimatverein Lengerich organisiert hatte, wurde an der vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg im WHB im Jahr 2016 am Wegesrand errichteten Stele „Jauchtzender Bothe 1643“ eingelegt. Während die Besucherinnen und Besucher sich stärkten, erläuterte die Leiterin des Fachbereichs Wandern, Ulrike Steinkrüger, die Bedeutung des historischen Botenweges. Schließlich war dieser bis auf das Mittelalter zurückgehende Weg für die Kommunikation zwischen den Verhandlungspartnern während der sechs Jahre andauernden Friedensverhandlungen unerlässlich.

  • Die erste Station der Wanderer befand sich um die Ecke. Am Rathaus gab es einen Stempel in den Wanderpass (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Fachbereichsleiterin Ulrike Steinkrüger hatte viele Informationen zur Wegstrecke parat (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Sogar einen Blick in den Garten um das Herrenhaus Vortlage durften die Gäste an diesem Tag werfen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Prof. Dr. Line Kossolapow (2. v. l.) ließ es sich nicht nehmen, der Ministerin auch einen Einblick in das Haus zu verschaffen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Hans-Günther Fascies vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg (3. v. l.) macht auf die vielen Baumpflanzungen am X 1648 aufmerksam (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • An der Stele "Jauchtzender Bothe 1643" wurde die Gruppe von einem Lengericher Kiepenkerl begrüßt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Kiepenkerl hatte für alle, die wollten, einen traditionellen Schnaps aus dem Zinnlöffel dabei (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Ulrike Steinkrüger vom Fachbereich Wandern des WHB berichtete von den Boten der Reichspost während der Friedensverhandlungen und den historischen Wurzeln des X 1648 (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Heimatverein Lengerich hatte für erfrischende Getränke und Äpfel als Stärkung gesorgt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Die Geschäftsführerin des WHB, Dr. Silke Eilers trägt sich in das mitgebrachte Gästebuch des Heimathauses Lengerich ein  (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Weiter ging es Richtung Ladbergen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr)

  • Ein letzter kurzer Stopp am Hof Tewinkel mit der liebevoll eingerichteten Raststation für Wanderer wurde für ein Gruppenfoto genutzt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

Nachdem die Postillione erneut zum Aufbruch gerufen hatten, war es nicht mehr weit bis zum Heimatmuseum Ladbergen, wo der Heimatverein die von der Hitze etwas erschöpften Wanderer mit Kaltgetränken und der begeistert aufgenommenen Ladberger Spezialität Brathering mit Specksoße und Kartoffeln aus dem Kuchel empfing. Zuvor begrüßten der Vorsitzende des Heimatvereins Ladbergen Heinz Lagemann und Bürgermeister Udo Decker-König die Eintreffenden.

Die Vorträge von plattdeutschen Gedichten und Geschichten am Start- und am Zielpunkt der Wanderung durch Kinder zeigten der Ministerin, dass die plattdeutsche Sprache auch in der jungen Generation nicht ganz in Vergessenheit gerät – ein großer Verdienst der Heimatvereine!

Am Heimatmuseum Ladbergen konnte zudem die frisch gedruckte und vom Ministerium geförderte Neuauflage der Broschüre „Wandern Münsterland“ zum X 1648 vorgestellt und an alle Teilnehmenden verteilt werden. Mitautor Hans-Günther Fascies, der seit den frühen 1990er-Jahren rund um den Westfälischen Friede-Weg aktiv ist, ließ es sich zudem nicht nehmen, seine neueste Idee, die sich ebenfalls noch rechtzeitig und Dank der Förderung des Ministeriums verwirklichen ließ, zu präsentieren. Er überreichte Ministerin Ina Scharrenbach die erste Medaille der frisch geprägten Silberlinge zum Westfälischen Friede-Weg. Eine weiteres Stück erhielt Frau Erika Altevogt stellvertretend für ihren 2017 verstorbenen Mann, der lange aktives Mitglied des Arbeitskreises war.

Zwar musste die Ministerin nach einer Runde durch das Museum und dem Imbiss weiter zu einem Anschlusstermin nach Warendorf, die übrigen Gäste ließen den schönen Tag aber noch gemütlich im Garten ausklingen, bis der Bus sie wieder zurück nach Lengerich brachte.

  • Der WHB präsentierte an diesem Tag nicht nur den neuen Wanderpass, sondern auch die neue Broschüre zum X 1648. Beide wurden vom Heimatministerium gefördert; v. l. vor dem Heimatmuseum Ladbergen: Ulrike Steinkrüger, Hans-Günther Fascies, Ina Scharrenbach, Matthias Löb, Silke Eilers (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Auf Platt begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereins Ladbergen Heinz Lagemann die gemütlich versammelten Gäste (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Drei Ladberger Grundschulkinder trugen amüsante Geschichten auf Plattdeutsch vor (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Hans-Günther Fascies vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg im WHB überreichte der Ministerin eine frisch geprägte Silbermünze zum Westfälischen Frieden (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Eine weitere Münze erhielt Erika Altevogt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Paul (3. v. l.) durfte als zweitjüngstes Mitglied des Heimatvereins Ladbergen ebenfalls die Heimatministerin begrüßen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Eine Führung durch das Heimatmuseum durch Hausherr Diethelm Jasper-Hildebrand (2. v. r.) durfte auch nicht fehlen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Zur Stärkung gab es Brathering mit Specksoße und Kartoffeln aus dem Kuchel, eine Ladberger Spezialität (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Alle Gäste fühlten sich rundum wohl (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

Foto/ Altertumskommission für Westfalen/Ulrike Steinkrüger

WHB startet Kampagne zum Westfälischer-Friede-Weg

Im Europäischen Kulturerbejahr widmet sich der WHB in besonderer Weise einem der von ihm betreuten Wanderwege im Münsterland, dem X 1648. Dieser ist auch als Westfälischer-Friede-Weg bekannt. Auf ihm pendelten die Boten der am Friedensschluss beteiligten Gesandten mit Nachrichten zwischen den beiden Hauptverhandlungsorten Münster und Osnabrück. Die Friedenssäle in den Rathäusern der Städte, auf Pferdewechselstationen oder Gasthäuser zurückgehende Hofstellen, Landwehrreste und Hohlwegrelikte säumen den Wanderweg und berichten auf lebendige Weise von seiner Geschichte. "Die Verbindung zu einem historischen Ereignis von europaweiter Bedeutung und zu einer historisch nachgewiesenen Wegstrecke macht den Weg besonders. Mit dem Projekt wird die aktive Erkundung der Heimat und eine niedrigschwellige historisch-politische Bildungsarbeit befördert", so der Vorsitzende des WHB Matthias Löb.

Der WHB beherbergt unter seinem Dach den Fachbereich Wandern, der im Münsterland zeichnungsberechtigt ist für ca. 3.000 km Wanderwege. Diese werden von ehrenamtlichen Wegezeichnern fachkundig betreut. Der WHB bietet mit einer Wander-App und Wanderbroschüren moderne Zugänge zur Erwanderung der Region an. Finanziert wird die Arbeit des Fachbereichs maßgeblich von der Kurt und Lilly Ernsting Stiftung. Teil der Aktivitäten des WHB rund um das Europäische Kulturerbejahr und den X 1648 sind eine neu aufgelegte Broschüre der Autoren Hans-Günther Fascies und Dr. Gunnar Teske sowie ein Wanderpass. Wanderführer und Wanderpass werden am 27. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlass ist die in Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund und mit Unterstützung der Heimatvereine Lengerich und Ladbergen durchgeführte erste Wanderung auf der Heimattour von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach. "Wir freuen uns über das vielfältige ehrenamtliche Engagement rund um den Westfälischer-Friede-Weg" betont Ulrike Steinkrüger, Leiterin des Fachbereichs Wandern im WHB. "Besonders hervorzuheben ist hier neben Heimatvereinen und Wegezeichnern insbesondere die Arbeit des Arbeitskreises X 1648 im WHB." Seit Jahren setzt sich der Arbeitskreis mit seinem Sprecher Hans-Günther Fascies für den Weg ein.

Ankündigung: Westfalentag 2018 in Brilon

Westfalen in Europa – Herausforderungen und Chancen für Heimatgestalter

Der Westfalentag findet am 1. September 2018 in Brilon statt. Er steht wie das Jahresprogramm des Westfälischen Heimatbundes insgesamt unter dem Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres (ECHY).

Einen ersten Überblick über das geplante Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Anreise, Ablauf und Exkursionsprogramm sowie der Versand der Einladungen mit Anmeldebögen erfolgen im Sommer.

 

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

Handreichung für unsere Mitglieder

Ab dem 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) geltendes Recht. Viele Heimatvereine sind verunsichert, welche Anforderungen an sie gestellt werden und was konkret zu tun ist. Informationen zur DS-GVO sind oftmals sehr theoretisch. Der WHB hat für seine Mitglieder eine kleine praxisorientierte Handreichung zusammengestellt. Die Übersicht ist als erste Hilfestellung gedacht und kann nicht alle Aspekte erschöpfend behandeln. Überdies bestehen bei einigen Punkten, insbesondere hinsichtlich der Thematik Fotonutzung, auch für uns noch Klärungsbedarfe. Gerne bieten wir Ihnen zur Umsetzung der DS-GVO ergänzend unsere Beratung an.

 

„So geht Heimat!“

Interview im Landesmagazin Westblick von WDR 5

WDR 5 hat sich in seiner Sendereihe Westblick eine Woche lang dem Thema „Heimat – schwer im Trend“ gewidmet. Westblick fragte nach Gründen der neuen Popularität von „Heimat“ und auch danach, was Heimatpflege praktisch ausmacht. Dabei wurden u. a. die Schmiedegruppe des Heimatvereins Vredener Lande e. V. und das Bufdi-Projekt des Heimat- und Verschönerungsvereins Siegen-Achenbach e V. vorgestellt. Den Abschluss der Reihe bildete am 18.05.2018 ein Interview mit WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers, das unter dem Motto „So geht Heimat!“ die Tätigkeit des Dachverbandes und seiner Mitglieder zum Inhalt hatte.

Zu den Beiträgen der Serie:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/westblick/serie-heimat-104.html

Förderprogramm NRW-Heimatministerium

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hat am 15. März 2018 die Eckpunkte für das neue Förderprogramm „Heimat“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit vorgestellt. Über die kommenden Jahre sollen über fünf Elemente Projekte gefördert werden. Dazu gehört unter anderem der „Heimat-Scheck“ (insgesamt 1.000 Projekte pro Jahr à 2.000 Euro), welcher für kleinere Vorhaben beantragt werden kann.

Derzeit werden Förderrichtlinien erarbeitet, die im Sommer 2018 veröffentlicht werden sollen. Erst nach Veröffentlichung der Förderrichtlinien wird eine Beantragung von Fördermitteln möglich sein. Den Eckpunkten der künftigen Landesförderung können Sie entnehmen, ob und ggf. wie Ihr Vorhaben ausgestaltet sein sollte, um antragsfähig zu werden.

Gerne halten wir Sie in Bezug auf diese Thematik weiter auf dem Laufenden.

mehr ...

 

WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers im Deutschlandfunk zum Thema

Heimat

In der Radiosendung „Lebenszeit“ im Deutschlandfunk beteiligte sich Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatsbundes, am 6. April 2018 an einer Gesprächsrunde über Heimat. Weitere Gäste waren Sibylle Lichtensteiger, Direktorin Stapferhaus Lenzburg, Dr. Thomas Medicus, Journalist und Autor der Bücher "Heimat" und "Nach der Idylle" sowie Annette Rehn, ehemalige Weinkönigin der Verbandsgemeinde Alzey-Land.

mehr ...

 

Datenschutz-Grundverordnung

Informationen

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wird ab dem 25. Mai 2018 in den Mitgliedsstaaten der EU anwendbar sein und das bis dahin geltende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ablösen.

Inhaltlich schreibt die DS-GVO im Wesentlichen die bisherigen datenschutzrechtlichen Grundprinzipien fort, und entwickelt diese weiter.

Was bedeutet das für Ihren Heimatverein?
Geprüft werden müssen Ihre personenbezogenen Daten, wie beispielsweise die Ihrer Mitarbeiter, Mitglieder, Veranstaltungsteilnehmer und Sponsoren. 

mehr ...

Heimatkongress

Rund 520 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der erste NRW-Heimatkongress am 17. März 2018 in Münster verzeichnen. Sie waren einer Einladung von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, gefolgt. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den drei Heimatbünden in NRW – Westfälischer Heimatbund, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Lippischer Heimatbund – und dem bundesweiten Dachverband Bund Heimat und Umwelt in Deutschland sowie der NRW-Stiftung in der Halle Münsterland statt.

mehr...

Der Heimatverein Asbeck macht sich dafür stark, dass alle Neuankömmlinge gute Fahrräder zur Verfügung gestellt bekommen, um sich selbständig im Münsterland bewegen zu können. (Foto: Martina Reers)

„Heimat für alle“

Westfälischer Heimatbund macht sich beim Heimatkongress für Integration stark

Menschen können durchaus mehr als eine Heimat haben. Westfalen wie auch NRW insgesamt waren schon immer durch Migration geprägt. Wie können wir Menschen, die zu uns kommen, unsere Heimat vermitteln und ihnen zugleich eine neue Heimat bei
uns geben? Was können gerade Heimatvereine dazu beitragen?

Dieser aktuellen gesellschaftlich relevanten Frage stellt sich der Westfälische Heimatbund (WHB) – Dachverband für 550 Heimatvereine und 700 Heimatpfleger in der Region. Bereits 2016 hat er sich auf dem Westfalentag in Hagen mit diesem Thema befasst. „Wir möchten vermitteln, wie Heimatvereine als Brückenbauer zwischen den Kulturen zur Integration beitragen können“, so Matthias Löb, Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes.

mehr...

WHB bietet seinen Mitgliedern GEMA-Gesamtvertrag

Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags!

Der WHB vertritt als Dachverband eine große Anzahl einzelner Mitglieder, so dass es möglich ist, gegenüber der GEMA ein Großmandat an Mitgliedern mittels eines Rahmenvertrags zu vertreten und vergünstigte Konditionen zu verhandeln. Aufgrund der zahlreichen und regelmäßigen Veranstaltungen seiner Mitglieder hat der WHB daher einen sogenannten Gesamtvertrag abgeschlossen. Als Dachorganisation zahlt der WHB an die GEMA einen Jahrespauschalbetrag, durch den die Aufführungstantiemen für Musikdarbietungen z. B. bei Jahresversammlungen und Dorfabenden der Heimatvereine mit „lediglich musikalischer Umrahmung“ abgegolten sind. Alle anderen Musikdarbietungen auf Veranstaltungen werden von der GEMA bei rechtzeitiger Anmeldung nach den ermäßigten Vorzugssätzen für die WHB-Mitglieder berechnet. Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags, wenn Sie regelmäßig öffentliche Veranstaltungen mit musikalischer Begleitung durchführen!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sharing Heritage Wortmarke schwarz/weiß. Bildnachweis: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz bei der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien

Aufruf zur Mitwirkung

Projekte der Heimatvereine im Europäischen Kulturerbejahr 2018

Die Europäische Kommission hat für 2018 ein Themenjahr initiiert, das uns alle gemeinsam auffordert, dazu beizutragen, dass Europa nicht als etwas Fernes, Abgehobenes wahrgenommen wird, sondern dass Europa auch im Lokalen zu uns gehört: das Europäische Kulturerbejahr (ECHY – European Year of Cultural Heritage). Auch Westfalen besitzt ein reiches kulturelles Erbe, das nicht nur Zeugnis lokaler, regionaler, nationaler, sondern auch europäischer Kulturgeschichte ist. Unser kulturelles Erbe erzählt uns unsere gemeinsame europäische Geschichte, auch ganz lokal bei uns zuhause. So werden auch die verschiedenen Aktivitäten des WHB im kommenden Jahr unter dem Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 stehen. Der WHB als Dachverband ruft dafür auch seine Mitglieder, die Heimatvereine und regionalen Heimatbünde sowie Arbeitskreise und Initiativen dazu auf, aktiv mitzuwirken und mit ihren Aktivitäten das Verbindende im kulturellen Erbe Europas zu entdecken, vorzustellen und zu erschließen. Wir möchten gern von Ihren geplanten Projekten erfahren und diese präsentieren! Gerne möchten wir diese in den sechs Ausgaben der Verbandszeitschrift  „Heimatpflege in Westfalen“ im kommenden Jahr und im nächsten „Jahrbuch Westfalen“ darstellen. Lassen Sie uns gemeinsam das lokale Kulturerbe im europäischen Kontext sichtbar und verstehbar machen!

mehr…

Franz-Darpe-Preis erstmals ausgelobt

Kreis und Kreisheimatverein Coesfeld fördern regionale Arbeiten zur Geschichtsforschung

Junge Menschen an die Orts- und Regionalgeschichte heranzuführen, das ist das Ziel des neu gestifteten Preises, der nach dem Coesfelder Historiker Franz Darpe benannt ist und in zwei Altersgruppen vergeben wird. Prämiert werden Arbeiten zu historischen Themen, die mit dem Kreis Coesfeld als Ganzem, seinen Orten oder Teilregionen zu tun haben. Das Thema ist frei wählbar.
Einsendeschluss für den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preis ist der 31. August 2018.

mehr…

 

Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher

LWL-Wanderausstellung über Natur und Landschaft vor 100 Jahren

Vor mehr als 100 Jahren begann der westfälische Zoologe Dr. Hermann Reichling (1890-1948) die Landschaften Nordwestdeutschlands zu fotografieren und später auch zu filmen. Nachdem seine Bilder und Filme mit Unterstützung der NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren digitalisiert wurden, stehen sie nun im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit zwischen dem LWL-Museum für Naturkunde, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, dem LWL-Museumsamt für Westfalen sowie des Westfälischen Heimatbundes entstand. Auf großformatigen Schwarzweiß-Fotos stellt die Ausstellung Menschen, Natur und Landschaft vor etwa 100 Jahren vor.

mehr…

 

Projekt euregio-history.net

Plattform für private Geschichten aus dem Alltagsleben im deutsch-niederländischen Grenzraum

Das Projekt setzt sich ein für den grenzübergreifenden kulturhistorischen Dialog und macht die Geschichten der niederländischen und der deutschen Grenzregion als eine gemeinsame Geschichte sichtbar. So werden Heimatvereine und regionale Geschichtsinitiativen bei der Sicherung und Archivierung des kulturellen regionalen Erbes unterstützt.
Machen Sie mit!  Erzählen Sie Ihre Geschichte! Haben Sie Briefe, Dokumente, Erinnerungsstücke, die vom Leben und der Geschichte im Grenzraum des Münsterlands, der Provinzen Gelderland und Overijssel und dem südlichen Niedersachsen erzählen: Bringen Sie sie zu einem der Aktionstage oder fügen Sie sie selber auf dem Portal ein!
Das Portal ist zweisprachig nach dem Prinzip: Jeder und jede spricht seine eigene Sprache.

Mehr Information: http://euregio-history.net/

mehr…

Innovationspreis

Auszeichnung für Arnsberger Heimatbund und Plattdeutsches Theater „Puppen up Platt“ des Heimatvereins Varl-Varlheide

Bereits zum zweiten Mal wurde auf dem diesjährigen Westfalentag am 24. Juni 2017 in Bad Lippspringe der Innovationspreis für Heimatvereine an zwei Preisträger verliehen.
In der Kategorie „Innovation“ siegte der Arnsberger Heimatbund mit seinem kulturhistorischen Erlebniswanderweg „Kürfürstlicher Thiergarten“ im Arnsberger Wald. Der Heimatverein Varl-Varlheide aus Rahden setzte sich in der Kategorie „Nachwuchs in der Heimatpflege“ mit einem plattdeutschen Puppentheater für Kinder durch.

mehr ...

„App nach draußen“

Wander-App für das Münsterland ist online

Wandern liegt im Trend – es begeistert Junge und Junggebliebene gleichermaßen. Nun präsentiert der Westfälische Heimatbund (WHB) eine neue Smartphone-App „Wanderwege im Münsterland“, die in den Stores von Apple und Google kostenlos erhältlich ist.

mehr ...