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Kletterbäume, Lehmzwerge und Filzmäuse

Wir nehmen's in die Hand

Von Kletterbäumen, Lehmzwergen und Filzmäusen

Unsere Hand ist das in der Evolution am weitesten entwickelte Werkzeug. Unter fachlicher Anleitung konnten verschiedene Hand-werkliche Herausforderungen und Erlebnismöglichkeiten mit und für unsere Hände entdeckt und erkundet werden. Unsere Hand, das perfekte Werkzeug: Greifen, Formen und Erkunden.

Seminar-Teilnehmer im Einsatz
Seminar-Teilnehmer im Einsatz

Bauen – Klettern – Knobeln ...

 ... unter diesem Motto standen gemeinsames Erleben in neuen, herausfordernden Situationen im Mittelpunkt dieser Arbeitsgruppe. In freier Natur wurden die Teilnehmer/innen mit verschiedenen Situationen und Aufgaben konfrontiert - gemeinsam geht es um Lösungsstrategien für diese Abenteueraufgaben und gemeinschaftliches Problemlösen.

So wurde zwischen vier Bäumen ein Seil fest verspannt und die Gruppe hatte die Aufgabe, auf dem Seil balancierend einen Eimer Wasser zu transportieren. Teamgeist, Absprachen und pfiffige Lösungsstrategien sind hier gefragt. Eine ähnliche Aufgabe stellte diese Gruppe dann am Abend den restlichen Teilnehmer/innen: es gilt ein abgestecktes Stück Wiese (den sog. „Amazonas“) zu überqueren. Dabei darf nur auf Holzbrettern (ca. 30x40 cm) getreten werden, die die Mitspieler/innen während der Überquerung selber auslegen. Ein paar zusätzliche Regeln verschärfen die Aufgabe, z.B.: wenn jemand neben ein Holzbrett tritt, wird er/sie blind (bekommt eine Augenbinde), ein Holzbrett, dass nicht berührt/belastet wird, schwimmt weg und scheidet aus. Und manchmal kann man die Spielanleitung überreden, ein Brett zurück zu geben, wenn von der ganzen Gruppe ein Lied gesungen wird…

Filzarbeiten
Filzarbeiten

Schmuck, Blumen und ein Teppich aus Filz

... entstanden in der Gruppe Kreative Filztechniken. Hier lernten die Teilnehmer/innen das Filzen von Kugeln, Tierfiguren, Schlüsselanhängern und flächigen Filzstücken. Grandioses Finale war ein gemeinsam gearbeiteter Teppich – ca. 80 x 160 cm.

Zum Einsatz kamen Rolltechniken mit der Hilfe von kleinen Bambusmatten (ja, die mit denen Ihr sonst Euer Sushi rollt), zum Filzen langer, flacher Gegenstände, wie Schlüsselanhänger.

Direkt Hand angelegt wurde beim Rollen von Filzkugeln oder länglichen Formen, wie an der Filzmöhre. Zum Verbinden verschiedener Wollstücke kamen auch Filznadeln zum Einsatz (Nadeln mit kleinen, aber wirkungsvollen Widerhaken, die die Wollfasern verhaken - eben verfilzen).

Lehmzwerge, Trolle und andere Wesen
Ein Lehm-Workshop

Ein ganzer Anhänger Lehm war der Grundstoff für die großen Lehmfiguren, die ihren Platz unter einem eigens gebauten Holzdach fanden. In einem ersten Arbeitsschritt wird ein Weidengerüst aufgebaut, dass „im Groben“ die Form der späteren Figur vorgibt und dem Lehm den nötigen Halt verleiht. Dann werden die Figuren aufgebaut. Dafür wird der Lehm mit etwas 1/3 Häcksel vermengt. Wenn die Grundform steht, kann die Oberfläche mit einer Mischung aus Lehm und Sand geglättet werden und die Details werden modelliert.

gebastelte Figuren
gebasteltete Figuren

Als krönende Crossover-Aktion bekamen die Figuren noch Bärte, Westen und Zipfelmützen aus Filz.

Rasenmäher

Genial pragmatisch erwies sich das Team bei der Herstellung des Häcksels: das Stroh wurde kurzerhand mit einem (Benzin) Rasenmäher überfahren und so gehäckselt...
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