Willkommen beim Westfälischen Heimatbund

Schnelle und aktuelle Informationen zum Westfälischen Heimatbund und der Region Westfalen finden Sie auf diesen Webseiten, die ständig aktualisiert werden.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen Links zu den Homepages vieler Heimatvereine aus allen Teilen Westfalens.

Surfen Sie durch unsere Seiten und schauen Sie, was wir für unsere Region tun.

Das LWL-Landeshaus in Münster

Marion Niemeyer, Westfälische Kunststätten, Heft 116, Münster 2015,
€ 3,00.

Das LWL-Landeshaus in Münster ist bauliches Zeugnis der Geschichte des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Der zwischen 1896 und 1901 im Stil der Neorenaissance erbaute, im Zweiten Weltkrieg großenteils zerstörte Bau wurde zu Beginn der 1950er Jahre in traditionsverbundenen, gemäßigt modernen Formen wiedererrichtet.

 

Haus Kupferhammer in Warstein

Dietmar Lange, Westfälische Kunststätten, Heft 117, Münster 2015, € 2,50.

Mit Warsteins historischem Kleinod beschäftigt sich Dietmar Lange: Am Beispiel von Haus Kupferhammer, dem um 1750 errichteten Firmen- und Wohnsitz der Familien Möller und Bergenthal und heutigen Museum, lassen sich bedeutende Impulse der Warsteiner und Sauerländer Industriegeschichte nachvollziehen.

 

St. Vitus in Südlohn

Ulrich Söbbing, Westfälische Kunststätten, Heft 55, 2. überarb. Auflage, Münster 2015, € 3,00.

Die Pfarrkirche St. Vitus ist Mittelpunkt der Gemeinde Südlohn. Die spätgotische, 1936 erweiterte kunsthistorisch bedeutsame Hallenkirche lädt zu einer Reise durch die bewegte Geschichte des Ortes in der deutsch-niederländischen Grenzregion ein. Nun wurde das Heft völlig überarbeitet und mit neuen Abbildungen ausgestattet.

200 Jahre Westfalen.Jetzt!

200 Jahre Westfalen - 100 Jahre Westfälischer Heimatbund

In der Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ (28.08.2015 - 28.02.2016)  im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte geht es um Heimat und Identität, um Bilder im Kopf und gern zitierte Klischees, um (fast) vergessene Helden, große Geschichte und kleine Geschichten. Die Jubiläumsausstellung fragt, was die Region heute ausmacht, was und wer sie geprägt hat. Rund 800 Exponate werden auf insgesamt 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche aufwändig inszeniert. Der Anlass: Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses von 1815 wurde es ermöglicht, dass aus einem Flickenteppich von Territorien die preußische Provinz Westfalen entstehen konnte.
Neue Strukturen zogen in Politik und Verwaltung ein, der Ausbau der Infrastruktur begann, Erfindungen und Innovationen veränderten Westfalen und den Alltag der Menschen. Die Ausstellung macht Umbrüche  sichtbar und markiert Meilensteine. Das Spektrum der bedeutsamen, beeindruckenden und kuriosen Objekte reicht vom „Spott-Tuch“ bis zum Grenzstein, vom Luftschiff aus dem 19. Jahrhundert bis zum hochmodernen Maisgebiss, vom Wacholderschnaps bis zu Aluminiumknöpfen. Es geht um berühmte, bedeutende und einfallsreiche Westfalen, um die Dampfmaschine und die Eisenbahn, um Wasserwege und um Menschen, die ihre Kultur mit nach Westfalen brachten und für die diese Region zur Heimat geworden ist.

Die Ausstellung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund entstand in Partnerschaft mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Westfälischen Heimatbund.

Wegezeichnertreffen in Münster

Das Wandern im Münsterland erfreut sich größter Beliebtheit. Dafür dass Wanderer sich in Wald und Feld nicht verlaufen, sorgt der Fachbereich Wandern des Westfälischen Heimatbundes mit seinen insgesamt 33 ehrenamtlichen Wegezeichnerinnen und Wegezeichnern aus dem gesamten Münsterland. Mit Farbe, Pinsel und Astschere ausgestattet machen sich die fleißigen Helferinnen und Helfer jedes Jahr aufs Neue auf, um mit den weißen X-Zeichen die Hauptwanderwege durch das Münsterland wandersicher zu kennzeichnen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität der Kommunen und der Region. Stolze 3000 Kilometer Wanderwege, neben den X-Wegen auch die mit der Raute gekennzeichneten Verbindungswege sowie einige Themenwege, pflegt der Westfälische Heimatbund und sorgt somit für ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für Jung und Alt, für Wanderanfänger und -experten.

Alljährlich treffen sich die Wegezeichnenden, um die Streckenplanung für die nächste Wandersaison zu besprechen, Probleme zu diskutieren und sich auszutauschen. Am 22. November 2015 wurden knapp 1500 Kilometer Strecke unter den unentbehrlichen Freiwilligen verteilt, so dass im Münsterland auch im kommenden Jahr wieder viel und unkompliziert gewandert werden kann.

Natürlich kommt ein Jahrestreffen der Wanderwegezeichnerinnen und Wegezeichner im Münsterland nicht ohne eine Wanderung aus: Dieses Jahr erprobten 27 Wegzeichner, 4 Anwärter und deren Partnerinnen und Partner den jüngst eröffneten X 100 des Westfälischen Heimatbundes. An den Ufern des Aasees folgten sie den Spuren von Otto Modersohn und erfuhren Wissenswertes über den ältesten Hof Münsters, Haus Kump. So lernten die Ehrenamtlichen und ihre Begleitungen ein Teilstück dieses neuen Wanderweges kennen, der zum 100-jährigen Bestehen des Westfälischen Heimatbundes als Jubiläumswanderweg eingerichtet und im Oktober 2015 eröffnet wurde.

Mehr zum Jubiläumswanderweg X100 finden Sie hier.

Am Ausflug um den Aasee nahmen über 30 Wegewartinnen und Wegewarte mit Partnern teil. Foto: Ulrike Steinkrüger

Symposium „100 Jahre Westfälischer Heimatbund“

Wo ist Heimat? Wer ist Heimat? Was bedeutet Heimat – gestern, heute, morgen? Unter lebhafter Beteiligung der Tagungsteilnehmer wurde der vielschichtige Begriff am 1. Oktober 2015 in Münster auf den Prüfstand gestellt. Anlass des Symposiums, das vom Westfälischen Heimatbund und vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte veranstaltet wurde, war der 100. Jahrestag der Gründung des Westfälischen Heimatbundes. Grund genug, um nach dem Stellenwert von Heimatbewegung und Heimatpflege in der modernen Gesellschaft zu fragen. Vertreterinnen und Vertreter aus der Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz sowie aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften kamen mit ihren Positionen zu Wort.

Bundesminister a. D. Franz Müntefering stellte in seiner Festansprache heraus, welchen unverzichtbaren Beitrag die Heimatvereine zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten können: Im Bezug auf die wirtschaftliche und demografische Entwicklung und, ganz aktuell, die Zuwanderung nach Deutschland. „Die Heimatvereine haben wirksame Mittel, um soziale und wirtschaftliche Netzwerke zu stärken, um die Attraktivität des ländlichen Raums zu erhöhen und Zugewanderten eine neues Heimatgefühl zu vermitteln.“ Dabei vertraut Müntefering auf die Kraft des gemeinsamen Gesprächs. LWL-Direktor Matthias Löb, der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes eröffnete anschließend die Reihe der Referate und Diskussionsrunden. Unter dem Motto „Heimat jetzt!“ veranschaulichte er, dass „Heimat“ kein nostalgisches Konzept sei, sondern für die Zukunftsaufgaben gestaltet werden will. „Die Heimatvereine sind Teil der gesellschaftlichen Prozesse.“ Zum Zeichen der Aufgeschlossenheit für die moderne Kommunikation wurden die spannendsten Schlagworte der Tagung unter dem Hashtag #100jWHB live getwittert.

Franz Müntefering, Bundesminister a.D., und Dr. Edeltraud Klueting, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, im Gespräch mit Teilnehmern des Symposiums