Reinhard Koester

Lesebuch

Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Dieter Sudhoff.
Köln: Nyland Stiftung 2004.

Geboren am 6. Mai 1885 in Hagen. Besuch des Gymnasiums in Bonn. Seit 1903 Jurastudium in Freiburg/Br. und München. Anschließend war er für kurze Zeit Referendar. Seit 1909 lebte er als freier Schriftsteller in Bernried am Starnberger See, nach dem Ersten Weltkrieg in Mürnsee und München und seit 1928 in Berlin, wo er am 6. Juni 1956 starb.


Er unternahm viele Reisen durch Europa. Enttäuscht vom geringen Erfolg seines neuromantisch, dann auch expressionistisch beeinflussten, durchaus beachtlichen Frühwerks und durch die Zeitumstände gezwungen, wandte er sich in den 30er Jahren dem gehobenen neusachlichen Unterhaltungsroman zu; seine "Weinfibel" erfuhr mehrere Auflagen, zuletzt 1962. Koester arbeitete auch für den Rundfunk und veröffentlichte 1947 seine Übersetzung der "Komödien" Molières. (Sudhoff 1996)
Pseudonyme: Karl Kinndt; Benedikt.

Weitere Informationen zu Leben und Werk Reinhard Koesters im Westfälischen Autorenlexikon