Hans Dieter Schwarze

Lesebuch

Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Walter Gödden.
Köln: Nyland Stiftung 2013.

Geboren am 30. August 1926 in Münster als Sohn eines Kaufmanns. Besuch des Ratsgymnasiums in Münster. Soldat und russische Gefangenschaft. 1942 bis 1944 Schauspielunterricht. 1944 Kriegsabitur. 1946 Beginn seiner Theaterlaufbahn am münsterischen Stadttheater als Regieassistent und Schauspieler. Von 1947 bis 1949 Engagement in Lübeck. Erste Veröffentlichungen in den 50er Jahren in der ZEIT. Kurz- und Gastverträge als Spielleiter und Schauspieler in Hamburg, Essen, Sommerhausen, Castrop-Rauxel (1953-1955), Trier und Krefeld. 1958 Spielleiter und Dramaturg bei den Münchener Kammerspielen. Er inszenierte mit großem Erfolg die deutsche Erstaufführung des König Ubu von Alfred Jarry. Von 1968 bis 1973 Intendant und Dramaturg des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel. Leiter der Uraufführung von Erwin Sylvanus’ Korczak und die Kinder und Marguerite Duras’ Gespräch im Park. Von den 60er Jahren an Arbeit für das Fernsehen. Er führte insgesamt bei mehr als 150 Fernsehfilmen Regie. 1965 beim Fernsehfestival in Prag Preis für die beste Dramaturgie für seine Inszenierung von Jewgenij Schwarz’ Der Drache. 1975/76 Intendanz in Nürnberg. Seitdem freiberuflicher Regisseur und Schriftsteller. Daneben Schauspieler und Sprecher beim Funk. Zahlreiche Regiearbeiten im Bereich Hörspiel. Reisen nach Finnland, Asien, Süd- und Nordamerika. Mehrfach zur Gruppe 47 eingeladen. Er lebte als freier Autor in Anterskofen/Niederbayern, München und Münster und starb am 7. Mai 1994 in Anterskofen.

Pseudonym: Job. D. Alter.

Weitere Informationen zu Leben und Werk Hans Dieter Schwarzes im Westfälischen Autorenlexikon