Florenz Arnold Consbruch

Lesebuch

Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Julia Schmilgun
Köln: Nyland Stiftung 2015.

Geboren am 8. Juli 1729 in Bielefeld. Entstammt einer bekannten minden-ravensbergischen Beamtenfamilie. War nach dem Jurastudium in Berlin und Halle Referendar in Minden, Richter in Herford, dann Bürgermeister und als Landsyndikus Sekretär der ravensbergischen Ritterschaft. Verstarb im Dezember 1784 in Herford.

Erste Gedichtveröffentlichungen während seiner Studien- und Referendarzeit. Eiferte seinen Vorbildern Johann Ludwig Wilhelm Gleim und Friedrich von Hagedorn nach. Gab während des 7jährigen Krieges seine literarische Tätigkeit auf.

Sein Sohn, der Bielefelder Arzt Georg Wilhelm Christoph Consbruch: Mein Vater war [...] ein Mann, der als schöner Geist und als Rechtsgelehrter unter unseren berühmten Landsleuten einen nicht geringen Rang behauptet. Seine Eleganz, seine Sitten, sein gebildeter Geschmack, seine frohen Launen und seine gründlichen Kenntnisse

hatten ihn in seinen jüngern Jahren dem berühmten Königl. Preußischen Minister, Grafen Gotter, so sehr empfohlen, daß dieser ihn sich zu seinem Gesellschafter wählte. [...] Das Haus meiner Aeltern war ein Tempel der Musen und der Grazien, und ein Sammelplatz froher und gebildeter Menschen. Keiner der damals berühmten und zum Theil noch lebenden schönen Geister Deutschlands reiste durch hiesige Gegend, ohne mein älterliches Haus zu besuchen. (Weddigen: Westph. Nationalkalender 1801)

Weitere Informationen zu Leben und Werk Florenz Arnold Consbruchs im Westfälischen Autorenlexikon