Alle Termine finden Sie in unserem Kalender. Das Programm der FilmGalerie finden Sie hier.

Montag, 28.5., 20 Uhr, Foyer

Konzert: KERN: Drei neue Raum-Kompositionen von Sannicandro, Ching und Shih

Klangzeit Münster – Festival für neue Musik

Neben den physikalischen Räumen spielen auch andere Arten von Räumen in der Musik eine wichtige Rolle. Mit „Kern“ von Valerio Sannicandro, „Carl Philipp Emanuel in the Gardens of China“ von Jeffrey Ching und „Wolken und Wellen“ von Shih werden drei Kompositionen uraufgeführt, die sich auf den Raum des Aufführungsortes beziehen. Veranstalter des Klangzeit- Festivals ist die Gesellschaft für neue Musik Münster e.V.

Eintritt: 16 Euro / 8 Euro ermäßigt (Abendkasse)

Montag, 4.6., 19:30 Uhr, Foyer

Podiumsdiskussion: Mehr als Sisyphos! Friedensarbeit neu denken

Wie zeitgemäße Friedensarbeit aussehen sollte, die die globalen Gerechtigkeitsfragen mit all ihren kulturellen, sozialen und ökologischen Implikationen in den Blick nimmt, wird dieses Podium diskutieren.
Prof . Dr. Irina Scherbakowa (Moskau), Journalistin, Historikerin, Publizistin und Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL, forscht zu Fragen der Gedächtniskultur.
Jakob von Uexküll (London), Gründer des World Future Council und des Right Livelihood Award, beschäftigt sich den Aspekten globaler Gerechtigkeitsfragen.
Prof. Dr. Claus Kreß, Straf- und Völkerrechtslehrer, Berater des Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und der UN.
Dr. Philipp Blom (Wien), Journalist und Historiker, prägt die Debatten zu den Perspektiven unserer Zivilisation.

Moderation: Dr. Michael Köhler (Deutschlandfunk)

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 7.6., 19.30 Uhr

Schlaglicht auf… Orpheus. Literarisch-musikalische Begegnungen in der Ausstellung „Wege zum Frieden“

Viele der Exponate, mit deren Hilfe die Sehnsucht nach Frieden in der Ausstellung verhandelt wird, weisen zahlreiche Assoziationen zu anderen Kunstgattungen auf. Die Dramaturgin Christina Lahmann geht dem Beziehungsreichtum der Ausstellungsobjekte von Mai bis Juli nach. Schauspielerinnen, Musiker und Expertinnen verwandeln die Ausstellungsräume in eine bereichernde Echokammer. Musik, Szenen und Geschichten zu wechselnden Monatsthemen laden dabei zur Entdeckung unerwarteter Details ein und schaffen eine informative und ästhetische Atmosphäre.

Alle Wesen, so ihn hörten, Wogen selbst, die sturmempörten, Neigten still ihr Haupt herab, schreibt Shakespeare in Heinrich VIII. über Orpheus, den mythischen Sänger, welcher Kreatur wie Materie mit seiner Musik besänftigt. Schweigt Orpheus angesichts der aktuellen kriegerischen Weltlage? Drei Exponate ziehen an diesem Abend das „Schlaglicht“ auf sich, anhand derer
der Kosmos Orpheus aufgefächert wird: Vom Friedensbringer über den Grenzgänger zwischen Leben und Tod bis hin zur Verbindung zwischen Orpheus und Christus – eingebunden in vielfältige musikalischen Assoziationen.

Die Teilnahme an den literarisch-musikalischen Begegnungen kostet 20€ und dauert ca. 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bis ca. 21 Uhr in der Ausstellung zu verweilen. Tickets sind zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse erhältlich.

Sonntag, 10.6., 11-18 Uhr

Frieden. Aktions- und Familientag

In unserem Alltag sind viele Dinge selbstverständlich, die in weiten Teilen der Welt noch lange keine Standards sind. Bei uns garantieren sie Frieden, anderswo entstehen durch ihre Abwesenheit Konflikte. Am Familientag wollen wir diese Standards erfahrbar machen mit klassischen, unerwarteten, unkonventionellen und dynamischen Aktionen über die Innenstadt verteilt. Zum Abschluss gibt es um 18 Uhr im LWL-Museum ein Konzert der Band Box in the Attic.
Das vollständige Programm sowie Details zu Orten und Zeiten unter:
www.ausstellung-frieden.de

Montag, 11.6., 20 Uhr, Foyer

Konzert: Friede, ein Meisterstück der Vernunft?

Quer durch die Musikgeschichte gehen die Gitarristin und Sängerin Nadja Kossinskaja und der Soloposaunist Heiner Wehking dem Diktum Immanuel Kants vom Frieden als Meisterstück der Vernunft nach. Werke von Heinrich Schütz, Bach und Hayden bis hin zu Astor Piazzolla und Ennio Morricone sowie eigenen Kompositionen Heiner Wehkings kommen zur Aufführung. In die Folge der Musikstücke werden Zitate der Weltliteratur eingeflochten.

Eintritt: 20 Euro / ermäßigt 15 Euro (Abendkasse)

Samstag, 16.6., 20 Uhr, Foyer

Konzert: Popchor Münster "Love and Peace"

Quer durch die Musikgeschichte gehen die Gitarristin und Sängerin Nadja Kossinskaja und der Soloposaunist Heiner Wehking dem Diktum Immanuel Kants vom Frieden als Meisterstück der Vernunft nach. Werke von Heinrich Schütz, Bach und Hayden bis hin zu Astor Piazzolla und Ennio Morricone sowie eigenen Kompositionen Heiner Wehkings kommen zur Aufführung. In die Folge der Musikstücke werden Zitate der Weltliteratur eingeflochten.

Eintritt: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt (Abendkasse)

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Vortrag: Die Rohingya. Ein Volk, das niemand haben will

Die Lage der Rohingya, eine ethnische und religiöse Minderheit in Myanmar, ist dramatisch: Knapp eine Million Menschen sind auf der Flucht, die UN bezeichnet die Situation als weltweit am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise. Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und „Asienspezialist“ stellt in seinem Vortrag neben der aktuellen Lage die Ursachen und Hintergründe des Konflikts in den Mittelpunkt.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Lesung und Gespräch: Ausgerechnet Kabul

Das Buch „Ausgerechnet Kabul – 13 Geschichten vom Leben im Krieg“ erzählt vom alltäglichen Leben in der afghanischen Hauptstadt. Weg von omnipräsenten Themen wie Burka, Bundeswehr oder Taliban, werden ungeschönt und erfrischend ehrlich die Schicksale der normalen Bevölkerung in den Blick genommen. Die freie Journalistin, Filmemacherin und studierte Politikwissenschaftlerin Ronja von Wurmb Seibel liest aus ihrem Buch und erzählt von ihrer Zeit in Afghanistan.

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 21.6., 19.30 Uhr

Schlaglicht auf… Orpheus. Literarisch-musikalische Begegnungen in der Ausstellung „Wege zum Frieden“

Viele der Exponate, mit deren Hilfe die Sehnsucht nach Frieden in der Ausstellung verhandelt wird, weisen zahlreiche Assoziationen zu anderen Kunstgattungen auf. Die Dramaturgin Christina Lahmann geht dem Beziehungsreichtum der Ausstellungsobjekte von Mai bis Juli nach. Schauspielerinnen, Musiker und Expertinnen verwandeln die Ausstellungsräume in eine bereichernde Echokammer. Musik, Szenen und Geschichten zu wechselnden Monatsthemen laden dabei zur Entdeckung unerwarteter Details ein und schaffen eine informative und ästhetische Atmosphäre.

Alle Wesen, so ihn hörten, Wogen selbst, die sturmempörten, Neigten still ihr Haupt herab, schreibt Shakespeare in Heinrich VIII. über Orpheus, den mythischen Sänger, welcher Kreatur wie Materie mit seiner Musik besänftigt. Schweigt Orpheus angesichts der aktuellen kriegerischen Weltlage? Drei Exponate ziehen an diesem Abend das „Schlaglicht“ auf sich, anhand derer
der Kosmos Orpheus aufgefächert wird: Vom Friedensbringer über den Grenzgänger zwischen Leben und Tod bis hin zur Verbindung zwischen Orpheus und Christus – eingebunden in vielfältige musikalischen Assoziationen.

Die Teilnahme an den literarisch-musikalischen Begegnungen kostet 20€ und dauert ca. 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bis ca. 21 Uhr in der Ausstellung zu verweilen. Tickets sind zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse erhältlich.

Interkulturelle Kunstgespräche: Sehnsucht Frieden

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen "Sehnsucht Frieden" und "Frieden leben".
Verschiedene Ausstellungsgespräche mit Vertretern unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften geben einen Einblick in die Ausstellung des Bistums Münster "Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?"

Termine:

Sonntag, 27. Mai, 16 Uhr
Himmlischer Trost. Mit Dr. Dina El Omari, Zentrum für Islamische Theologie und Angelica Hilsebein, Fachstelle Christen und Muslime des Bistums Münster

Sonntag, 24. Juni, 16 Uhr
Vergeben. Jedem? Alles? Mit Hiltrud Geburek, Jüdische Gemeinde, Delal Hussain, Islamwissenschaftlerin, Pfarrer Martin Mustroph, Evangelische Thomasgemeinde

Sonntag, 22. Juli, 16 Uhr
In Gottes Namen. Mit Imam Adem Akyüz, Sultan-Ahmet-Moschee, Pfarrerin Friederike Barth, Evangelische Johannesgemeinde, Ruth Frankenthal, Jüdische Gemeinde

Sonntag, 26. August, 16 Uhr
Schuld und Sühne. Mit Pfarrer Jörg Hagemann, Stadtdekanat Münster, Pfarrer Heinrich Kandzi, Evangelische Apostelgemeinde, Imam Ahmed Mustansar, Ahmadiyya-Gemeinde

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero@lwl.org möglich.

 

Interkulturelle Kunstgespräche: Frieden leben

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen: "Frieden leben" und "Sehnsucht Frieden"
Mitglieder von Institutionen und Vereinen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, geben in Ausstellunsgesprächen einen Einblick in die Ausstellung des LWL-Museums für Kunst und Kultur „Wege zum Frieden“.

Termine:

Freitag, 25. Mai, 16 Uhr
Integrationsrat der Stadt Münster

Freitag, 22. Juni, 16 Uhr
Migrantenverein AFAQ e.V.

Freitag, 20. Juli, 16 Uhr
Arbeitskreis International e.V. und syrisches Kulturforum Amal e.V.

Freitag, 24. August, 16 Uhr
Studentische Initiativen Elbén und Welcome Münster e.V.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero@lwl.org möglich.