Lichtnacht

Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie in unserem Kalender.

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Vortrag: Die Rohingya. Ein Volk, das niemand haben will

Die Lage der Rohingya, eine ethnische und religiöse Minderheit in Myanmar, ist dramatisch: Knapp eine Million Menschen sind auf der Flucht, die UN bezeichnet die Situation als weltweit am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise. Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und „Asienspezialist“ stellt in seinem Vortrag neben der aktuellen Lage die Ursachen und Hintergründe des Konflikts in den Mittelpunkt.

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr, Auditorium
Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Lesung und Gespräch: Ausgerechnet Kabul

Das Buch „Ausgerechnet Kabul – 13 Geschichten vom Leben im Krieg“ erzählt vom alltäglichen Leben in der afghanischen Hauptstadt. Weg von omnipräsenten Themen wie Burka, Bundeswehr oder Taliban, werden ungeschönt und erfrischend ehrlich die Schicksale der normalen Bevölkerung in den Blick genommen. Die freie Journalistin, Filmemacherin und studierte Politikwissenschaftlerin Ronja von Wurmb-Seibel liest aus ihrem Buch und erzählt von ihrer Zeit in Afghanistan.

Mittwoch, 20.6., 19.30 Uhr, Auditorium
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 21.6., 19.30 Uhr

Schlaglicht auf… Orpheus. Literarisch-musikalische Begegnungen in der Ausstellung „Wege zum Frieden“

Viele der Exponate, mit deren Hilfe die Sehnsucht nach Frieden in der Ausstellung verhandelt wird, weisen zahlreiche Assoziationen zu anderen Kunstgattungen auf. Die Dramaturgin Christina Lahmann geht dem Beziehungsreichtum der Ausstellungsobjekte von Mai bis Juli nach. Schauspielerinnen, Musiker und Expertinnen verwandeln die Ausstellungsräume in eine bereichernde Echokammer. Musik, Szenen und Geschichten zu wechselnden Monatsthemen laden dabei zur Entdeckung unerwarteter Details ein und schaffen eine informative und ästhetische Atmosphäre.

Alle Wesen, so ihn hörten, Wogen selbst, die sturmempörten, Neigten still ihr Haupt herab, schreibt Shakespeare in Heinrich VIII. über Orpheus, den mythischen Sänger, welcher Kreatur wie Materie mit seiner Musik besänftigt. Schweigt Orpheus angesichts der aktuellen kriegerischen Weltlage? Drei Exponate ziehen an diesem Abend das „Schlaglicht“ auf sich, anhand derer der Kosmos Orpheus aufgefächert wird: Vom Friedensbringer über den Grenzgänger zwischen Leben und Tod bis hin zur Verbindung zwischen Orpheus und Christus – eingebunden in vielfältige musikalischen Assoziationen.

Donnerstag, 21.6., 19.30 Uhr
Eintritt: 20 €, Tickets an der Museumskasse erhältlich
Dauer: ca. 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bis ca. 21 Uhr in der Ausstellung zu verweilen.

Weitere Termine „Schlaglicht auf... die Welt der verlorenen Dinge“ am 4. und 8. Juli.

Interkulturelle Kunstgespräche: Sehnsucht Frieden

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen „Sehnsucht Frieden“ und „Frieden leben“. Verschiedene Ausstellungsgespräche mit Vertretern unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften geben einen Einblick in die Ausstellung des Bistums Münster „Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“

Sonntag, 24. Juni, 16 Uhr
Vergeben. Jedem? Alles? Mit Hiltrud Geburek, Jüdische Gemeinde, Delal Hussain, Islamwissenschaftlerin, Pfarrer Martin Mustroph, Evangelische Thomasgemeinde

Sonntag, 22. Juli, 16 Uhr
In Gottes Namen. Mit Imam Adem Akyüz, Sultan-Ahmet-Moschee, Pfarrerin Friederike Barth, Evangelische Johannesgemeinde, Ruth Frankenthal, Jüdische Gemeinde

Sonntag, 26. August, 16 Uhr
Schuld und Sühne. Mit Pfarrer Jörg Hagemann, Stadtdekanat Münster, Pfarrer Heinrich Kandzi, Evangelische Apostelgemeinde, Imam Ahmed Mustansar, Ahmadiyya-Gemeinde

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero(at)lwl.org möglich.

 

Interkulturelle Kunstgespräche: Frieden leben

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen: „Frieden leben“ und „Sehnsucht Frieden“. Mitglieder von Institutionen und Vereinen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, geben in Ausstellunsgesprächen einen Einblick in die Ausstellung des LWL-Museums für Kunst und Kultur „Wege zum Frieden“.

Freitag, 22. Juni, 16 Uhr
Migrantenverein AFAQ e.V.

Freitag, 20. Juli, 16 Uhr
Arbeitskreis International e.V. und syrisches Kulturforum Amal e.V.

Freitag, 24. August, 16 Uhr
Studentische Initiativen Elbén und Welcome Münster e.V.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero(at)lwl.org möglich.

Syrien-Menschen-Schicksale © Hamed Alhamed

Donnerstag, 4.7., 19.30 Uhr

Multimedialer Erfahrungsbericht: Syrien-Menschen-Schicksale

Die Brüder Hamed und Ahmed Alhamed sind vor gut anderthalb Jahren von Syrien nach Deutschland geflüchtet. In einem moderierten Gespräch geben sie einen Einblick in das Leben in Syrien vor und während des Kriegs, aber auch über die Zeit ihrer Flucht nach Deutschland, die sie mit ihren Handykameras festgehalten haben. Außerdem berichten sie über ihr jetziges Leben in Deutschland und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben.

Donnerstag, 4.7., 19.30 Uhr, Auditorium
Eintritt frei

Donnerstag, 5.7., 19.30 Uhr

Vortrag: Der Dreißigjährige Krieg – Eine Blaupause für heutige Konflikte?

Der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler spricht über sein Buch „Der Dreißigjährige Krieg“. Er filtert aus einzelnen Schlachten, Kriegsphasen und strategischen Schachzügen „analoge Strukturen“ heraus, die sich auf aktuelle Krisen im Nahen Osten, in der Maghreb-Region und der Sahelzone übertragen lassen. In seinem Vortrag belegt er, dass der Dreißigjährige Krieg zum Verständnis der Gegenwart und von aktuellen Konflikten beitragen kann.

Donnerstag, 5.7., 19.30 Uhr, Auditorium
Eintritt frei