Lichtnacht

Veranstaltungen

Mittwoch, 17.1., 19.30 Uhr

„Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau? Über Funktionen und Charakter von Firmensammlungen“

Vortrag mit Dr. Wolfgang Ullrich, Leipzig

Von jeher wissen die Mächtigen, dass ein herrschaftlicher Auftritt mit entsprechendem visuellem Programm, das beeindruckt, mehr Ansehen verschafft, als alle Vernunftgründe. Vor dieser kulturgeschichtlichen Folie wird der Kunsthistoriker und Kurator Wolfgang Ullrich den Bogen zum modernen Phänomen der Corporate Collection schlagen, die soziopolitischen Aspekte dieses Umgangs mit Kunst analysieren und erörtern, welche Funktionen dieser innerhalb der Paradigmen des Besitzens, Zeigens und Betrachtens zugesprochen werden können.

Freitag, 19.1., 19 Uhr in der Ausstellung

Unerwartete Begegnungen mit John Cage

Simultan- und Wanderkonzert des Essener E-MEX-Ensembles

Das einstündige, durchkomponierte Programm wird das Schaffen Cages in seiner ganzen Vielfalt vorstellen. Gleichzeitig in mehreren Räumen veranstaltet, wird es vornehmlich die frühen Arbeiten aus den 1950er und 1960er Jahre anspielen, aber mit Simultanaufführungen und wandernden Darbietungen auch spätere, passende Werke der gesamten Ausstellung mit einbeziehen. Indem das Publikum sich zwischen verschiedenen Räumen bewegt und entscheidet, welchen Darbietungen es beiwohnen möchte, bezieht E-MEX die Hörer in sehr besonderer Weise ein: Jeder Hörer „komponiert" gewissermaßen mit an einem persönlichen Ablauf des Abends.

Donnerstag, 25.1., 19.30 Uhr, Auditorium

Corporate Collection – Wenn Unternehmen Kunst sammeln. 25 Jahre DZ Bank Kunstsammlung

Vortrag mit Dr. Christina Leber, Frankfurt

Komplexer noch als bei jedem Museum oder privatem Sammler sind die Beweggründe, wenn Unternehmen eine Kunstsammlung aufbauen. Am Beispiel ihres Instituts bahnt die Leiterin der Kunstsammlung der Frankfurter Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank und Mitglied im Arbeitskreis „Corporate Collecting“ im Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft, Dr. Christina Leber, einen Weg durch das Motivdickicht aus Imagepflege, Kapitalanlage, Mitarbeiterinspiration und gesellschaftlichem Engagement als Kulturförderer.