Spieltisch Westfälischer Friede

Spieltisch zum Westfälischen Frieden

Insgesamt 10 Spieler können direkt in der Sammlung die Interessen eines Gesandten vertreten, dürfen dabei aber nicht den Gesamtfrieden aus den Augen verlieren! Das Grundprinzip des Spiels ist das „Geben und Nehmen“, das Austarieren unterschiedlicher Interessen. Dabei werden unterschiedliche „Werte“ (Geld, Land, Status, Religion) miteinander getauscht.

Das Spiel knüpft an historische Ereignisse an: Im Jahr 1648 wurde in Osnabrück und Münster eine Reihe von Verträgen unterzeichnet, die in ihrer Gesamtheit als „Westfälischer Friede“ bezeichnet werden. Sie beendeten den 30-jährigen Krieg in Deutschland und den Unabhängigkeitskrieg der Niederlande. Diesem Friedensschluss gingen langjährige Verhandlungen voraus, die von zahlreichen Gesandten in Münster und Osnabrück geführt wurden. Der „Westfälische Friede“ wurde zum Vorbild für spätere Friedenskonferenzen.

Grundkonzept: Space 4 GmbH, Stuttgart

Konzeption und Umsetzung: Studio Fizbin, Ludwigsburg

In Zusammenarbeit mit: Freibauten GmbH, Stuttgart

Gewinner in der Kategorie "Innovation" des Deutschen Computerspielpreises

Der interaktive Spieltisch hat in der Kategorie "Innovation" des Deutschen Computerspielpreises 2015 gewonnen. Der deutsche Computerspielpreis (DCP) fördert jährlich die Entwicklung von Spielproduktionen, die qualitativ, kulturell und pädagogisch besonders wertvoll sind und gilt als der wichtigste Förderpreis für Computer- und Videospiele "Made in Germany".

Weitere Informationen können Sie in unserer Pressemitteilung entnehmen.

Weitere Informationen

Forschungsstelle Westfälischer Friede

Entwickelt und programmiert wurde das Spiel zusammen mit Studio Fizbin aus Ludwigsburg.