Geschlecht: weiblich
Geburtsjahr: 1954
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Bielefeld
Beruf: Hausfrau


Mein persönlicher 18. November begann um genau 6 Uhr morgens. Der Wecker ging an und ich wurde wach. Eine halbe Stunde konnte ich noch liegen bleiben, dann bin ich aufgestanden und habe meinem Mann das Frühstück bereitet. Um 7.30 Uhr verließ er das Haus und ich machte mich langsam fertig. Ich duschte und zog mich an, machte mir Frühstück und las schnell die Zeitung. Um 8.30 Uhr verließ ich das Haus und machte mich auf den Weg zu der Stelle, wo ich ehrenamtlich tätig bin. Dort, beim Förderverein "Lebensgerechtes Wohnen" begann um 9.00 Uhr eine Führung für Auszubildende. Gegen 12.00 Uhr war diese zu Ende und ich konnte kurz vor dem Ende gehen, da ich an diesem Tag noch einiges vor hatte.
Zuhause angekommen habe ich ganz schnell noch im ganzen Haus gewischt und dann meinen Koffer gepackt. Mein Mann kam nach Haus und brachte mich zum Bahnhof. Um 14.05 Uhr fuhr mein Zug in Richtung Hannover am Bielefelder Hauptbahnhof ab. Nachdem ich einen Sitzplatz ergattert hatte, steckte ich mir sofort die Ohrhörer rein und entspannte mich eine knappe Stunde bei der Musik von Klaus Hoffmann. Das war die Vorfreude auf sein Konzert am Abend in Hannover.
Dort angekommen wurde ich von meinen beiden lieben Internet-Bekannten am Bahnhof begrüßt. Eine war extra aus Wien gekommen und wir hatten uns ein ganzes Jahr nicht gesehen, die andere war aus Wolfsburg. Wir haben uns alle im Chat kennengelernt. In Hannover bezogen wir unsere Pension und machten uns fertig für den Abend. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Fußgängerzone um uns um 17.30 Uhr mit zwei anderen Frauen beim Italiener gleich hinter dem Theater am Aegi zu treffen. Dort aßen wir in entspannter Atmosphäre eine Kleinigkeit und stimmten uns auf den Abend mit Klaus Hoffmann ein.
Danach gingen wir ins Aegi und nahmen unsere Plätze in der ersten Reihe ein. Um 20.00 Uhr begann das Konzert und in der erste Reihe ist es immer etwas ganz besonderes. Eine meiner Freundinnen hatte sogenannte "magische Kugeln" mitgebracht. Groß wie eine Apfelsine mit LEDs, die langsam ihre Farbe wechseln. Die haben wir bei einem besonders schönen Lied angemacht und in der Hand geschwenkt. Klaus Hoffmann ist voll darauf eingegangen und nahm mir sogar eine Kugel aus der Hand und dichtete spontan sein Lied auf die Kugel um. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Erst nach über drei Stunden und vielen Zugaben war das Konzert zuende.
Leider gab der Künstler keine Autogramme mehr. Ich hatte ihm aber ein Gedicht geschrieben, da er 30jähriges Bühnenjubiläum hatte, das konnte ich dann aber Gott sei Dank noch Martino, seiner rechten Hand geben, der mir hoch und heilig versprach es Klaus Hoffmann zu geben.
Ein weiteres Highlight war dann noch weil einer von uns einfiel, dass der Künstler vielleicht noch zum Bühnenausgang herauskommen würde. Und tatsächlich kam er und ließ sich sogar bereitwillig mit uns fünfen fotografieren. Einen schöneren Abschluss dieses Abends konnte es gar nicht geben.
Wir sind dann noch in ein Lokal gegangen um zu rekapitulieren und erst kurz nach Mitternacht kamen wir wieder in unserer Pension an, wo wir noch in der Nacht eine Nachricht ins Gästebuch unseres absoluten Lieblingssängers schrieben.
Das war mein sehr ereignisreicher 18. November.