Wenn Sie mehr über die älteren Umfragen der Volkskundlichen Kommission wissen möchten, lesen sie hier weiter.
Berichte über einen normalen Alltag
-„Das Gesinde gehörte mit zur Familie“ – Bauer Dietrich B. aus Petershagen über die Zeit um 1913
-„Das Gemüse wurde täglich frisch aus dem großen Hausgarten geholt“ – Auktionator und Versicherungskaufmann Theodor Schulze B. aus Ahlen über die Zeit um 1886
-„Es waren schöne Abende, an denen ich gerne zurückdenke“ – Bäuerin Agnes B. aus Geseke über die Zeit zwischen 1918 und 1930
-„Die meisten größeren Bauern hatten ein Fäßchen Schnaps im Keller“ – Arbeiter Rudolf D. aus Tecklenburg über die Zeit zwischen 1900 und 1914
-„Wenn die Kinder da hinein gehen, dort werden sie nicht zum Zuchthäusler erzogen“ – Lokomotivführer Fritz F. aus Dortmund über die Zeit zwischen 1900 und 1914
-„Die gesamten Bewohner des Hauses wuschen sich am Spülstein mit Seife“ – Bauer Fritz H. aus Steinhagen über die Zeit um 1890
-„Abends es dä Dag rümmer“ – Pfarrer Heinrich M. aus Schmallenberg über die Zeit bis ca. 1909
-„Das Essen mußte sich, wie gesagt wurde, erst ‚Mäßten’“ – Bäuerin Gertrud R. aus Ahaus über die Zeit zwischen 1908 und 1920
-„Die Vorbereitung der Speisen war Frauensache“ – Landwirt Heinrich St. aus Werther über die Zeit um 1910
-„Eine Jungfrau macht das Bett frühmorgens“ – Landwirt Johannes W. aus Borgentreich über die Zeit um 1900.
Die Berichte folgen der Frageliste „Essen und Trinken und Tageslauf im Haushalt“.
Berichte über den Sonntag
-„Mein besonderes Interesse erregten die Galizierinnen“ – Kunstmaler Reinhold B. aus Lennestadt über die Zeit um 1910
-„Der Sonntagnachmittag galt dem Besuch der Verwandten“ – Landwirt Arnold B. aus Möhnesee über die Zeit von 1910 bis 1950
-„... die konnten nicht begreifen, daß man nur einen Anzug hatte“ – Lokomotivführer Fritz F. aus Dortmund über die Zeit um 1905
-„Sogar der Baron selbst eilte mit einer Forke aufs Feld zum Aufladen der Garben“ – Volksschullehrerin Elisabeth F. aus Lübbecke über die Zeit um 1900
-„... sich dem Wahn von der Machbarkeit aller Dinge hinzugeben ...“ – Pfarrer Ernst K. aus Gütersloh und Bielefeld über die Zeit um 1910
-„... wenn einer der über 18 Jahre alten Burschen versuchte, mit einer Schönen im Nachbardorf anzubändeln“ – Tierarzt August L. aus Bad Laasphe über die Zeit zwischen 1880 und 1930
-„Der Sonntag heute zeichnet sich aus durch Ruhe“ – Landwirt Karl-Heinz V. aus Hamm über die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg
-„Und über die Leute, die nicht zur Kirche gehen, wird nicht viel gesagt“ – Hausfrau Gertrud W. aus Havixbeck über die Zeit um 1900
Die Berichte folgen der Frageliste „Wie man früher den Sonntag feierte“.