Museumspädagogik

Museum, das Spaß macht - ein attraktiver Lernort außerhalb der Schule

Sie wollen mit Ihren Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern einen spannenden und lehrreichen außerschulischen Lernort kennen lernen bzw. einen Ausflug machen? Mit dem Naturkundemuseum und seinem angeschlossenen Planetarium bieten wir Ihnen alles unter einem Dach.

Das Naturkundemuseum hat zu jeder Dauer- und Sonderausstellung museumspädagogische Angebote für alle Altersstufen. Sie wählen ein museumspädagogisches Programm aus und melden sich an. Wir kümmern uns um alles Weitere und übernehmen für Sie die fachliche Betreuung vor Ort.

Museumspädagogik "Leben in der Dunkelheit"

Leben in der Dunkelheit (seit 22.05.2015)

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und II und Erwachsene

L 1 | Wer schläft nicht, wenn es dunkel ist?
Kindergartenkinder ab 4 Jahre | Dauer: ca. 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder

Nachts schläft doch jeder, oder? Wir besuchen schlafende und putzmuntere Tiere der Nacht. Wir schlüpfen in die Rolle von Regenwürmern und kriechen in den dunklen Boden. Vor welchen Tieren muss der Regenwurm sich hüten? Lebten in Höhlen einst Menschen? Gibt es auch Städte unter der Erde oder Menschen, die dort arbeiten? Auf zu einer spannenden Reise an dunkle Orte!


L 2 | Huhuh! Was munkelt da im Dunkeln?
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Einer Eule auf Augenhöhe begegnen, in den dunklen Tiefen des Meeres auf den Riesenkalmar treffen, finstere Höhlen erkunden und dem Maulwurf unter die Erde folgen – solch abenteuerliche Aktivitäten und kleine Experimente unternehmen wir in diesem Programm. Anhand von Ausstellungsstücken und spielerischen Aktionen lernen die Kinder, was uns die Tiere in Sachen Anpassung an die Dunkelheit voraus haben und wie der Mensch trotzdem nachts zurechtkommt. Ein spannendes Gedicht rundet das Programm ab.


L 3 | Von Drachen und Vampiren
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Heute fliegen wir mit dem Vampirjungen Friedhelm und dem Drachen Gregor durch die Nacht. Dabei treffen wir die „einzig echten“ Vampire – die Vampirfledermäuse. Wir erkunden die erstaunlichen Sinnesleistungen so bizarrer Geschöpfe wie Grottenolm und Höhlenbär, treffen aber auch „alte Bekannte“ wie die nachtaktive Katze und den unterirdisch lebenden Maulwurf. Welche Vorteile bietet ihnen das Leben in der Dunkelheit? Probiert aus, wie wir Menschen uns im Dunklen zurechtfinden können! Wusstet ihr, dass wir seit der Erfindung des Braille Alphabets sogar “mit den Fingern“ lesen können?
 

L 4 | Tauchfahrt in die Tiefsee
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Als Passagiere dreier Forschungs-U-Boote tauchen wir tief hinab in die lichtlose Tiefsee. Während unserer Tauchfahrt schalten wir immer wieder unsere Scheinwerfer an. Wir begegnen leuchtenden Fischen mit riesigen Mäulern und großen Zähnen, erkunden den Meeresboden tausende Kilometer tief im Meer und lernen Schwarze Raucher kennen. Geschichten in Comicformat leiten die selbstständigen Erkundungen der Kinder an. Abschließnd fassen wir unsere Entdeckungen zusammen, indem wir unser eigenes Tiefseeprofil in XXL-Format erstellen.


L 5 | In Höhlen, Tunneln und schwarzer Nacht
Klassen 5 und 6 | Dauer: 1,5 Stunden

Wir erkunden selbstständig die erstaunlichen Sinnesleistungen nachtaktiver und unterirdisch lebender Tiere. Warum hat eigentlich (fast) jeder von uns Angst im Dunkeln? Wovor fürchtet Ihr euch? Probiert aus, wie ihr die Welt wahrnehmt, wenn es dunkel wird! Schon unsere Vorfahren bemühten sich, Licht in die Dunkelheit zu bringen. Wir folgen ihnen 30.000 Jahre zurück in eine eiszeitliche Bilderhöhle. Heutzutage „übertreiben“ wir es gern mit der künstlichen Beleuchtung – mit oft fatalen Folgen für die Natur. Beim Blick in den Nachthimmel stellen wir fest, dass aufgrund des „Lichtsmogs“ nur wenige Sterne zu sehen sind.


L 6 | Vielfalt trotz(t) Finsternis – Leben in der Tiefsee
Klassen 5 und 6 | Dauer: 1,5 Stunden

Die Tiefsee ist ein dunkler bis gar finsterer Ort. Das räumliche Ausmaß dieses ,,dunklen Königreichs‘‘ und die Schwierigkeiten bei der Erforschung der Tiefsee werden anschaulich erläutert. Auf einer ,,senkrechten Reise‘‘ durch den Ozean begleiten uns seltsame Tiere. Welchen besonderen Körperbau und welche erstaunlichen Fähigkeiten finden wir bei Tieren in lichtarmen und lichtlosen Bereichen? Extreme Lebensbedingungen herrschen auch an den mehrere hundert Grad heißen Quellen. Gibt es an diesen sogenannten Schwarzen Rauchern Leben? Die Kinder finden in verschiedenen Lebensräumen des „dunklen Königreichs“ eine große Vielfalt an Tieren. In einer Bastelarbeit werden typische Tiere der Tiefsee in ein Tiefenprofil eingeordnet und eingeklebt.


L 7 | Lebensräume ohne Licht
Klassen 7 und 8 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Sonnenlicht ist sehr wichtig für das Leben auf der Erde! Dennoch gibt es verschiedenste Lebensräume, in denen vor allem Tiere, manchmal aber auch die Menschen ohne Licht auskommen. Die nachtaktive Tierwelt unserer Heimatregion und die Bewohner der Tiefsee werden genauer unter die Lupe genommen. Tiere mit besonderen Sinnen und/oder bizarrem Aussehen stehen dabei im Mittelpunkt. In Kleingruppen werden von Tieren gegrabene und von Menschen erbaute unterirdische Lebensräume erkundet. Dann wird es ein bisschen gruselig: Monster und Mythen, die in früheren Zeiten zu Unbehagen und Ängsten der Menschen bei Dunkelheit führten, werden vorgestellt.
 

L 8 | Herausforderung Dunkelheit – Anpassung gefragt
Klassen 9 und 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Mensch hat einen Jetlag, der Fisch tarnt sich rot und die Fledermaus versucht Metall zu trinken. Was hat das mit Anpassungen von Mensch und Tier an die Dunkelheit zu tun? Einleitend wird geklärt, was Licht überhaupt ist und dass eine Anpassung an Lichtmangel oder Finsternis in der Regel durch eine Schärfung der Sinne und/oder die Entwicklung besonderer Sinne stattfindet. Anschließend erarbeiten die Jugendlichen selbständig einige dieser für uns unbekannten Sinne. Auch der Mensch steht im Fokus und es wird geklärt, was die sogenannte innere Uhr überhaupt ist und wie sie tickt.


L 9 | Lichtlos – Ökologie extremer Lebensräume
Lerngruppen der Sekundarstufe II | Dauer: ca. 2 Stunden

Dunkle Lebensräume stellen Organismen vor besondere Herausforderungen: es herrschen extreme Umweltbedingungen wie zum Beispiel permanente Kälte, hoher Druck und Nährstoffarmut. Zugleich fällt mit der fehlenden Fotosynthese die Primärproduktion der Pflanzen weg. In arbeitsteiligen Gruppenarbeiten wird beleuchtet, wie unter diesen Bedingungen Leben möglich ist. Im Fokus stehen dabei die Lebensräume Tiefsee, Nacht, Höhle und Boden. Auch der Umgang des Menschen mit Licht und der Einfluss der Dunkelheit auf uns werden thematisiert.

Museumspädagogik "Dinosaurier – die Urzeit lebt!"

Dinosaurier – die Urzeit lebt! (seit 26.09.2014)

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und II und Erwachsene

D 1 | Dinosaurier-Detektive
Kindergartenkinder ab 4 Jahre | Dauer: ca. 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder

Wir gehen zu den Dinosauriern auf Entdeckungstour und nehmen die schrecklichen Echsen genau unter die Lupe! Was verraten uns Knochen, Zähne, Eier und Federabdrücke über die Geheimnisse der Dinosaurier? Gibt es heute noch Dinos? Was haben Dinos eigentlich gefressen? Und wie lebte es sich als Dino-Kind? Mit detektivischem Spürsinn können die Kinder die Methoden der Dino-Forscher nachspielen und erfahren so Spannendes aus dem Leben der vielfältigen Urzeit-Echsen.

D 2 | Dinosaurierfossilien – vergrabene Schätze
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wer sind eigentlich diese Dino-Forscher? Was genau suchen sie? Wie und wo suchen sie? Diesen spannenden Fragen wird im wahrsten Sinne des Wortes auf den (Dino-)Zahn gefühlt. Als angehende Dino-Forscher graben die Kinder eigenhändig in unserer Museums-Ausgrabungsstätte nach „Fossilien“. Es werden Einblicke in die Arbeit von Paläontologen gegeben, um den Kindern die Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten der Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdzeitalter zu vermitteln.
Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen.

D 3 | Was macht der Dino im Hühnerstall?
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Aprilscherz oder sensationelle Nachricht? Im heimischen Hühnerstall wurden frische Fußspuren von Dinosauriern entdeckt! Die Dinos sind doch vor vielen Millionen Jahren ausgestorben – oder gibt es etwa Überlebende? Um dieses Rätsel zu lösen, folgen wir den Dino-Forschern um die halbe Welt: von Westfalen bis in den „Wilden Westen“. Dabei begegnen wir riesigen Pflanzenfressern und gefährlichen Raubsauriern. Mit Schere und Buntstift schneidern wir dem Supermodel unter den Dinosauriern neue Kleider. Aktuelle Fossilfunde liefern uns vielleicht Hinweise darauf, welches Outfit seinem Aussehen am nächsten kommt.

D 4 | Begegnung mit den schrecklichen Echsen
Klassen 5 und 6 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Was ist ein Dinosaurier? Die Begegnung mit zwei Fleischfressern und zwei Pflanzenfressern ermöglicht eine Einschätzung, wie schrecklich die „schrecklichen Echsen“ tatsächlich sind. Zur Erforschung der Dinos werden wichtige Grundkenntnisse über die Evolution, die geologische Zeitskala und die Methode des Aktualismus erarbeitet. In einem Spiel konkurrieren Eierdiebe und der brütende Citipati um das Gelege. Am Beispiel ihrer Fundgeschichten wird aufgezeigt, dass sich Forschungsergebnisse mit jedem neuen Fund ändern können. Doch was löschte das Leben der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit aus? Es mag überraschen, dass es heute noch Nachfahren der Dinosaurier gibt: die Vögel!

D 5 | Zurück in die Zeit der Dinosaurier
Klassen 7 und 8 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Zurück in die Dinosaurierzeit, das ist ein weiter Weg, auf den wir uns auf dem Zeitstrahl im Gesteinshof des Museums begeben. Dort begegnet uns auch ein erster Dinosaurier. Wir untersuchen einzelne Trittsiegel und deuten seine Fährte. Die Schüler/-innen erkunden in Gruppen einzelne Bereiche der Ausstellung geleitet von Quizkarten. Bei der anschließenden Ergebnissicherung wird das erworbene Wissen gemeinsam vertieft und für richtige Antworten auf der Quizkarte werden Dinopunkte verteilt. Das Aussterbeereignis vor 66 Millionen Jahren bildet den Abschluss dieses Programms, aber war es auch tatsächlich das Ende der Dinosaurierzeit?
Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen.

D 6 | Erforschung der Dinosaurier
Klassen 9 und 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wir werfen einen Blick zurück ins Erdmittelalter und lernen die Dinosaurier als vorherrschende Tiergruppe dieser Zeit kennen. Anhand anatomischer Merkmale können Schlüsse auf ihre Lebensweisen und auf ihre Umwelt gezogen werden. Fossilfunde und das Prinzip des Aktualismus ermöglichen die Erforschung vergangenen Lebens. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit werden Wachstum und Gigantismus, Brutverhalten, Fressverhalten, Gruppenbildung und Kommunikation selbstständig erforscht. Zum Abschluss wird die Aufmerksamkeit auf die gefiederten Nachfahren der Dinosaurier gerichtet, denn ausgestorben sind sie nicht!

D 7 | Dinosaurier im Fokus der Evolution
Lerngruppen der Sekundarstufe II | Dauer: ca. 2 Stunden

Aktuelle Funde zeichnen ein faszinierendes Bild der Saurier, klären alte Fragen und werfen neue auf. In diesem Programm wird das Prinzip des Aktualismus, die Triebkräfte der Evolution und die Probleme bei der Rekonstruktion der Saurier diskutiert. Arbeitsteilige Gruppenarbeiten behandeln folgende Fragen: Wann entwickelten sich die Vögel aus der Gruppe der Raubdinosaurier? Was lässt sich aus dem Vergleich flugfähiger Tiergruppen schließen? Welche Probleme haben frühere und heutige Giganten im Meer und an Land? Wo finden sich Hinweise auf Koevolution von Räubern und Beute?

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Museumspädagogik "Indianer"

Prärie- und Plainsindianer - Wandel und Tradition

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I

P 1 | Kleiner Fuchs, Heller Stern und Leichte Feder
Kinder im Vorschulalter | Dauer: ca. 1 Stunde

Zunächst suchen sich die Kinder für die Dauer des museumspädagogischen Programms einen indianischen Namen aus. Die Geschichte "Ein erlebnisreicher Tag" wird vorgelesen. Sie handelt vom Alltag mehrerer Indianerkinder und weist auf typische Lebensformen der Komantschen vor etwa 200 Jahren hin. Die Kinder erkunden verschiedene Ausstellungsstücke rund um den Bison und das Tipi. Abschließend wird zu indianischer Musik getanzt.
Max.Teilnehmerzahl: 12 Kinder

 

P 2 | Wo Schlangen klappern und Hände sprechen
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1 Stunde

Auf einem Erkundungsgang durch die Welt der Prärie- und Plainsindianer machen wir uns mit indianischer Zeichensprache vertraut. Dann heißt es "Fangt die Klapperschlange!". Bei diesem indianischen Spiel sind Hör- und Konzentrationsvermögen gefragt.

 

P 3 | Mit Pfeil und Bogen auf Bisonjagd
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Bison war die Lebensgrundlage der Prärie- und Plainsindianer. In der Ausstellung werden Jagd und Verwertung des Bisons erkundet. Mit Hilfe von Malbögen machen wir uns mit verschiedenen Jagdmethoden vertraut. Den Umgang mit Pfeil und Bogen üben wir - unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen - draußen im Museumshof. Abschließend vermittelt eine moderne Bisonskulptur den Kindern in eindrucksvoller Weise die Lebendigkeit indianischer Kultur heute.
Bitte ggfs. wetterfeste Kleidung mitbringen!

 

P 4 | Eine Meile in Mokassins wandern ...
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Hier geht es um Kleidung und Wohnung der Prärie- und Plainsindianer. Wir schmücken uns mit fremden Federn und erkunden historische Indianerkleidung, moderne Powwow-Kleidung und aktuelle Alltagskleidung. Gemeinsam basteln wir Tipimodelle und erkunden historische Tipis und Powwow-Tipis in der Ausstellung. An einem Pferdetravois entdecken wir, wie das Transportproblem der schweren Nomadenzelte gelöst wurde.

 

P 5 | Prärie- und Plainsindianer - Gestern und Heute
Klassen 5 – 7 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Durch den Vergleich von Kinderspielzeug mit Ausstellungsstücken gelangen die Schüler/-innen zu einer Auseinandersetzung mit indianischen Kulturen und unseren in den Spielzeugen eingefangenen Vorurteilen. Die Erkundung der aktuell vergrößerten Ausstellung erfolgt in arbeitsteiliger Gruppenarbeit. Den Schüler/-innen wird sowohl ein Einblick in die historische Lebensweise der Prärie- und Plainsindianer, als auch in die heutige Situation der amerikanischen Ureinwohner vermittelt.

 

P 6 | Indianerbild und Wirklichkeit der Ureinwohner
Klassen 8 – 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Zwischen dem Indianerbild von Jugendlichen und der Indianerwirklichkeitgibt es oft nur wenige Übereinstimmungen. Es wird versucht, dieses Bild zu korrigieren und so eine realistische Vorstellung von den Ureinwohnern Amerikas zu den verschiedenen Zeiten zu schaffen. Ausgehend von der frühen Besiedlung Nordamerikas und seiner „Entdeckung“ durch Christoph Kolumbus werden die bisonjagenden, mobil lebenden Prärie- und Plainsindianer des 18. Jahrhunderts erkundet. Dann wird der Frage nachgegangen, wie sich das Leben der Ureinwohner in den letzten 200 Jahren entwickelt hat und wie sie heute leben. Die Schüler/-innen werden Zeuge der bis in die Gegenwart reichenden Ungerechtigkeiten, vondenen die Indianer seit 1492 betroffen sind.

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Museumspädagogik "Westfalen"

Westfalen im Wandel - Von der Mammutsteppe zur Agrarlandschaft

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I

W 1 | Wildschwein, Waschbär, Rothirsch & Co.
Vorschulkinder | Dauer: ca. 1 Stunde

Auf unseren Spaziergängen in Wald und Feld sehen wir sie nur selten oder gar nicht. Viele unserer heimischen Säugetiere sind sehr scheu oder ruhen tagsüber. Auf unserem Spaziergang entlang der Dioramen können wir zehn verschiedene Tiere bei der Jagd, der Nahrungsaufnahme, der Brutpflege und der Balz beobachten. Mit Fuchs und Wolf machen wir uns besonders vertraut, indem wir uns verkleiden, typische Verhaltensweisen nachspielen und ihre Laute nachahmen.
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder


W 2 | Mammut und Mammutjäger
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Eine Klangreise führt uns in die Zeit als in Westfalen noch Mammuts lebten. In der Mammutsteppe und an einem altsteinzeitlichen Lagerplatz werden Lebensbedingungen von Mensch und Tier in der letzten Kaltzeit erkundet. Im Angesicht des lebensecht rekonstruierten Mammuts stellen wir eine Jagdszene nach und erfahren wie gefährlich es war auf Mammutjagd zu gehen. Mit steinzeitlichen Mitteln nähen wir Rentierfelle.

 

W 3 | In der Mammutsteppe
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

In der Mammutsteppe lebten vor mehr als 11.000 Jahren Mammuts und andere eiszeitliche Tiere in Westfalen. Wir erkunden die eiszeitliche Landschaft, ihre Tier- und Pflanzenwelt, die Lebensweise der Mammuts und die Ursachen ihres Aussterbens. Am Beispiel der in Westfalen ausgerotteten Fischotter und der vom Aussterben bedrohten Weißstörche decken wir den Einfluss des heutigen Menschen und seine besondere Verantwortung auf.

 

W 4 | Ausgeheckt? Wallhecken im Wandel der Zeit
Klassen 4 und 5 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Was sind Landwehre und wer sind Heckenreiter, Böhmer oder Schlösser? Den Menschen brachten die Wallhecken vielfachen Nutzen und die Kinder haben in ihnen so einiges ausgeheckt. Wir entdecken altes Spielzeug und alte Spiele rund um die Hecke, erkunden frühere Nutzungsformen und stöbern den Tieren und Pflanzen nach. Und wie steht es heute um die Wallhecken?

 

W 5 | Speisekammer Westfalen: Mammutsteak und Kiebitzeier
Klassen 5 – 7 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Seit der letzten Eiszeit hat sich die Landschaft Westfalens von einer Mammutsteppe zur heutigen Kulturlandschaft gewandelt. Anhand der Rekonstruktion eines Steinzeitlagers und einer alten westfälischen Küche mit ihren Vorratsmöglichkeiten und alten Kochrezepten wird das Ausmaß der Landschaftsnutzung und -gestaltung verglichen. Abschließend wird der Einfluss unserer heutigen Lebensweise auf unsere Umwelt kritisch hinterfragt.

 

W 6 | Schnee von gestern? - Wandel der Tierwelt Westfalens
Klassen 8 – 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Westfalen war und ist Schauplatz von spektakulären Aussterbeereignissen und Einwanderungen neuer Tiere. Dieser Tatsache sind wir uns kaum bewusst. Wer weiß schon, dass hier bei uns Dinosaurier, Ammoniten, Mammuts und Wölfe gelebt haben? Wer hat schon davon gehört, dass Fasane und Kaninchen nicht von Natur aus zur "westfälischen" Fauna gehören? Welche Rolle spielt der Mensch bei den Veränderungen in der Tierwelt? Die Schüler/-innen gehen hierzu in arbeitsteiligen Gruppen auf Erkundung. Ursachen und Folgen werden diskutiert und anhand eines Modells veranschaulicht. Der zeitliche Fokus richtet sich auf das Erdmittelalter, das Eiszeitalter und die letzten 200 Jahre.

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Hinweise

Hinweise zur Anmeldung und den Kosten

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285 | 48161 Münster
Telefon 0251.591-05 | Fax 0251.591-6098
naturkundemuseum@lwl.org | planetarium@lwl.org


Anmeldung

Telefon 0251.591-6050
Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 15.30 Uhr.

Melden Sie Ihre Gruppe bitte bis spätestens 10 Tage vor dem gewünschten Termin an.
Beratung (keine Anmeldung!)

Telefon 0251.591-6015
Referat für Museumspädagogik, Gerda Windau

Auf Wunsch können für Erzieher- und Lehrerkollegien zu verschiedenen Ausstellungsthemen Einführungs- bzw. Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit Frau Windau in Verbindung, damit das Thema und ein Termin abgesprochen werden können.


Absagen

Absagen sind nur unter Telefon 0251.591-6050 möglich.
Wenn Sie Ihre Buchung bis spätestens 4 Tage vor dem gewünschten Termin stornieren, entstehen Ihnen keine Kosten. Bei Absagen zu einem späteren Zeitpunkt oder Nichterscheinen der Gruppe erhalten Sie von dem für Ihre Gruppe eingeteilten freien Mitarbeiter eine entsprechende Honorarforderung.


Kosten & Eintrittspreise

Kosten pro Gruppe ab 01.01.15

1 Stunde: 30,00 € zuzüglich Eintritt Museum
1,5 Stunden: 45,00 € zuzüglich Eintritt Museum
2 Stunden: 60,00 € zuzüglich Eintritt Museum


Fremdsprache zzgl. 15,–€

Eintritt Museum

Schüler/-innen bei Teilnahme an museumspädagogischen Programmen oder Führungen im Rahmen einer Lehrveranstaltung: 3,60 €
Kinder und Jugendliche (6 - 17 Jahre): 4,00 €
Erwachsenengruppen (ab 16 Personen): 6,00 €
Erwachsene (Einzelpersonen): 6,50 €

* Zwei erwachsene Begleitpersonen von Schulklassen und Kindergärten haben freien Eintritt.


Sonstiges

Alle museumspädagogischen Programme können auch von Privatpersonen gebucht werden, z. B. für einen Kindergeburtstag. Bei Minderjährigen ist die Begleitung durch eine erwachsene Person erforderlich. Arbeitsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass bei einigen Programmen wetterfeste Kleidung erforderlich ist. Für Ihre Jacken, Rucksäcke u. ä. stehen Schließfächer und Klassenschränke zur Verfügung. In dem besonders ausgewiesenen Pausenbereich können mitgebrachte Getränke und Frühstücksbrote verzehrt werden. Bitte beachten Sie, dass die Programme nicht mehrfach für die gleiche Uhrzeit gebucht werden können. Um allen Kindern uneingeschränkte Sicht auf die Exponate zu ermöglichen, muss die Teilnehmerzahl bei allen Angeboten für Kinder im Vorschulalter begrenzt werden. Eine Schulklasse betreuen wir so groß wie sie ist. Wir bitten aber zu prüfen, ob eine zahlenmäßig starke Schulklasse auf zwei Veranstaltungen aufgeteilt werden kann.

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