Touristische und ökologische Aufwertung rund um den Astenturm

Mehr Platz für Hochheide und Heidschnucken

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und andere Vor-Ort-Beteiligte werden in den kommenden Monaten das Wanderwegenetz durch die naturgeschützte Hochheide teilweise behindertenfreundlich sanieren und es stark ausdünnen, damit Flora und Fauna mehr Platz haben. Zugleich sollen marode Sitzbänke ersetzt und Informationstafeln für Besucher erneuert werden.

Im Wegenetz werden zunächst die schadhafte Südschleife um den Astenturm neu asphaltiert. Künftig sollen so zum Beispiel auch Familien mit Kleinkindern und Kinderwagen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung wenigstens Teile der Hochheide auf ebenem Untergrund erkunden können. Weitere Wege wie etwa ein kurzer Abschnitt der Nordschleife werden naturnah gestaltet. Insgesamt sollen wieder mehr zusammenhängende Flächen entstehen, auf denen sich geschützte Tier- und Pflanzenarten ausbreiten können. Auch die Wandervereine beteiligen sich dazu an einem allmählichen Rückbau ihrer vor Ort ausgewiesenen Wege.

Langfristig wollen alle Beteiligten das Wegenetz von derzeit neun Kilometern Länge um die Hälfte kappen, die Wegebreiten begrenzen und Trampelpfade beseitigen - zur Hege der Hochheide und ihrer dort weidenden Heidschnucken.

 

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