Prärie- und Plainsindianer - Wandel und Tradition

Dauerausstellung

Die Ausstellung stellt mit historischen und modernen Objekten das Leben der Plainsindianer früher und heute vor. Indianische Sichtweisen, Weltanschauungen und Wertesysteme werden mittels zahlreicher Ausstellungsstücke wie Kampfwaffen und Friedenspfeifen, einer lebensechten Bisonherde, indianischen Tipis, Gemälden und Skulpturen, aber auch verständlicher Texttafeln anschaulich vermittelt. Die spanischen Eroberer brachten Pferde nach Nordamerika. Mit deren Hilfe entwickelten die Indianer in den weitläufigen Graslandschaften neue Jagdmethoden und noch mobilere Lebensformen. Es entstanden die nomadischen Bisonjäger-Kulturen. Die europäischen Einwanderer brachten aber auch Krankheiten und die Droge Alkohol mit. Systematisch versuchten sie die Bisons auszurotten, um den Ureinwohner ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Sie eigneten sich deren Land an und versuchten die Kultur der Ureinwohner zu vernichten. In die Ausstellung eingefügte Gemälde und Skulpturen zeitgenössischer Künstler belegen auf eindrucksvolle Weise die Lebendigkeit und Kontinuität indianischer Kulturen.

Museumspädagogisches Programm zu dieser Ausstellung

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Abgelaufene Ausstellung - First Nation

FIRST NATIONS - Indianer der Nordwestküste

2005 zeigte das LWL-Museum für Naturkunde (damals noch "Westfälisches Museum für Naturkunde") die erfolgreiche Sonderausstellung "Indianer der Nordwestküste". Der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) präsentierte die erfolgreiche Schau über die "Menschen der Zeder" in seinem Museum.

Die Ausstellung zeigte unter anderem einen echten, knapp sechs Meter hohen Totempfahl, erklärte, was ein Sisiutl ist, zeigte ein 72 Quadratmeter großes indianisches Wohnhaus der Indianer und brachte die Tier- und Pflanzenwelt dieser Nordamerikanischen Ureinwohner näher. Nach dem Ausstellungsende verschwanden die reich ausgestalteten Verwandlungsmasken, die Skulpturen, das sieben Meter lange Kanu, die zahlreichen Alltagsgegenstände und die 30 in die Ausstellung eingefügten Siebdrucke indianischer Künstler in das ethnologische Magazin.

From 9/16/2005 to 10/29/2006, the LWL-State Museum of Natural History (LWL-Landesmuseum für Naturkunde in Muenster, Germany) staged the exhibition “First Nations of the Pacific Northwest – Change and Tradition” with a special focus on the Nuu-chah-nulth. It turned out a great success, attracting more than 88,000 visitors.

Particular emphasis was laid on the Nuu-chah-nulth people of the West Coast of Vancouver Island, British Columbia in Canada, from whom most objects were obtained. The exhibition did not include historical objects but only newly made ones, 55 objects in total; many of them had been commissioned especially for this event, like the totem pole, the two house posts and the canoe. The artists presented in this paper are from Tla-o-qui-aht, Ahousaht, Hesquiaht, Ucluelet, Ditidaht, Mowachaht and Makah.

Informations about the Exhibition: “First Nations of the Pacific Northwest – Change and Tradition”


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