Leitbild des LWL-Museums für Naturkunde

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Wer sind wir?

Das LWL-Museum für Naturkunde ist ein Landesmuseum in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes (LWL). Der LWL arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region Westfalen-Lippe und engagiert sich für Soziales, Psychiatrie, Jugend, Schule und Kultur. Zu seinen sieben Landesmuseen mit insgesamt 17 Museen gehört auch das LWL-Museum für Naturkunde in Münster, das als öffentliche Einrichtung durch Steuergelder finanziert wird und ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt.

1892 als Provinzialmuseum gegründet, blickt das Museum auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Das LWL-Museum für Naturkunde nimmt verschiedene Aufgabenbereiche wahr, zum Teil an unterschiedlichen Standorten. Dazu gehören die Ausstellungen und das Großplanetarium im Museumsgebäude in Münster, die Außenstelle Heiliges Meer in der Gemeinde Recke und die Außenstelle Kahler Asten bei Winterberg. Die Paläontologische Bodendenkmalpflege als gesetzliche Aufgabe für Westfalen-Lippe und die Zentrale Präparationswerkstatt des Landes NRW befinden sich zusätzlich im Museumsgebäude in Münster.

Im LWL-Museum für Naturkunde sind Berufe aus den verschiedensten Bereichen vereint. So arbeiten Wissenschaftler wie Biologen, Paläontologen, Geologen, Astronomen und Pädagogen Hand in Hand. Präparatoren, Handwerker und Techniker, Verwaltungsfachleute sowie Servicepersonal vervollständigen das Team des Museums. Das LWL-Museum für Naturkunde spricht alle Generationen und unterschiedliche Zielgruppen an. Alle Interessierten finden im Museum einen barrierefreien Veranstaltungs- und Begegnungsort.


Was machen wir?

Ausstellen, Informieren, Bilden
Das LWL-Museum für Naturkunde zeigt in umfassenden und wissenschaftlich fundierten Ausstellungen die Natur und ihre Beziehungen zum Menschen. Die klassische museale Vermittlungsart der Ausstellungen wird ergänzt durch umfangreiche museumspädagogische Angebote, Führungen, Vorträge,  Thementage und das Erproben und Einsetzen von neuen und besonderen Formen der Vermittlung. Alle Angebote orientieren sich an den Interessen von Einzelbesuchern und Gruppen. Eigene Entdeckungen und vielgestaltige Aktivitäten machen unser Museum zu einem besonderen Erlebnisraum. Themen zu Sternen, Planeten und zum Universum werden im Planetarium für alle Altersgruppen in attraktiver und didaktischer Aufarbeitung mit modernen, dreidimensional wirkenden Darstellungen präsentiert.

In den Außenstellen Heiliges Meer und Kahler Asten wird die regionale Natur in Ausstellungen, in Kursen und Seminaren sowie auf Exkursionen vermittelt. Ziel ist es, die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz zu verdeutlichen und die beiden Naturschutzgebiete langfristig zu erhalten.

Sammeln, Bewahren und Forschen
Die naturkundliche Landesforschung und die Erfassung der Biodiversität in Westfalen-Lippe gehören zu den Aufgaben des Museums. Dies macht die Bewahrung der vorhandenen wissenschaftlichen Sammlungen und die permanente Erweiterung der Sammlungsbestände erforderlich. Hierzu hat das Museum ein eigenes Sammlungskonzept aufgestellt.

Das Museum stellt seine Sammlungen, seine umfangreiche naturkundliche Bibliothek und seine drei Schriftenreihen für Forschungsvorhaben, Vermittlungszwecke und wissenschaftliche Publikationen zur Verfügung. Es fördert den internationalen und interdisziplinären Wissensaustausch, regt Projekte in der naturkundlichen Landesforschung an und beteiligt sich als Kooperationspartner bei unterschiedlichen Forschungsprojekten.


Wie arbeiten wir?

Arbeit und Zusammenwirken im LWL-Museum für Naturkunde orientieren sich an den Leitlinien des LWL. Wie alle LWL-Einrichtungen verstehen wir unsere Tätigkeiten als Dienstleistung für die Menschen in ganz Westfalen-Lippe.

Wir richten uns grundsätzlich an jedermann, vom interessierten Laien über Schulklassen bis hin zu Wissenschaftlern unterschiedlicher Forschungsrichtungen und an die Mitgliedskörperschaften des LWL. Besucherfreundlichkeit und eine Orientierung am Kunden werden bei uns groß geschrieben. Dabei gehen wir sowohl auf die Belange des interessierten Besuchers als auch auf jene des engagierten ehrenamtlichen Naturkundlers ein.

Unsere Arbeitsweise zeichnet sich dadurch aus, dass wir zielorientiert unsere Aufgaben in Form von regelmäßigen Tätigkeiten oder in Projekten bearbeiten. Unsere Ressourcen ermöglichen es uns, den Großteil der Arbeiten effizient unter einem Dach auszuführen. Wir arbeiten dabei als Team fester und freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und binden auch ehrenamtliche Kräfte ein. Die vielfältigen fachlichen Aufgaben erfordern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung. Hilfsbereitschaft, „kurze Wege“ und regelmäßige Informationen erzeugen in unserem Museum eine offene und kreative Arbeitsatmosphäre.

Unser Anliegen ist es, uns stetig zu verbessern. Unsere fachlichen Tätigkeiten und die Arbeit mit Besuchern und ehrenamtlichen Kräften bringen es mit sich, dass wir häufig zu ungewöhnlichen Zeiten tätig sind.

Der LWL, unser Träger, finanziert unsere Arbeit zum weitaus überwiegenden Teil. Daneben unterstützt die LWL-Kulturstiftung von Fall zu Fall insbesondere Ausstellungsprojekte des Hauses. Das Land Nordrhein-Westfalen steuert finanzielle Mittel zur Wahrnehmung der gesetzlichen Aufgabe der paläontologischen Bodendenkmalpflege bei. Enge Kooperationen bestehen mit anderen Museen und Planetarien, aber auch mit verschiedenen  naturwissenschaftlichen Vereinigungen, biologischen Stationen und Hochschulen.


Ziele benennen, Ziele erreichen, Zukunft gestalten

Das LWL-Museum für Naturkunde möchte als kompetenter Vermittler naturwissenschaftlicher und ökologischer Fakten wahrgenommen werden.

––Wir werden Ausstellungsdidaktik und -methodik stetig verbessern.

––Wir werden unsere Sammlungen (Zoologie, Botanik, Geologie, u.a.) digital aufarbeiten, zeitgemäß und aktuell präsentieren. Das LWL-Museum passt sich dem demografischen Wandel an und fühlt sich dem Gedanken der Inklusion in besonderer Weise verpflichtet.

––Wir bauen Vermittlungsangebote für alle Altersstufen und gesellschaftlichen Gruppen stetig aus und entwickeln im Sinne einer inklusiven Pädagogik generationsübergreifende und integrierende Angebote.

––Wir werden Barrierefreiheit nicht nur in unseren Gebäuden und in den Ausstellungen, sondern auch im Kopf gewährleisten. Das LWL-Museum möchte in einer zunehmend digitalen Welt als etwas Besonderes wahrgenommen werden. Hierzu gehört die Stärkung unserer Alleinstellungsmerkmale.

––Nichts ist spannender und authentischer als das Original. Fossilien, Tier- und Pflanzenpräparate werden bei allen Themen wichtigstes Vermittlungsmedium sein.

––Wir werden verstärkt auf moderne Medien setzen, die vergangene Welten lebendig werden lassen und abstrakte Sachverhalte anschaulich und begreifbar darstellen.

––Einen besonderen Blickwinkel gestattet das Planetarium. Unter seiner Kuppel werden Raum und Zeit mittels modernster Technik anschaulich dargestellt, und das immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Das LWL-Museum baut seine Kooperationen aus und stärkt seine Netzwerke.

Allgemeine Hinweise

ALLGEMEINE HINWEISE
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285 | 48161 Münster

E-Mail naturkundemuseum@lwl.org
Internet www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de
Servicebüro: Telefon 02 51.591 -60 50
Servicezeiten Mo – Fr 8.30 – 12.30 Uhr, Mo – Do 14.00 – 15.30 Uhr

SERVICE
Barrierefreiheit Das Museum in Münster und die Ausstellungsräume in den Außenstellen am Heiligen Meer und Kahler Asten sind barrierefrei. Behinderten-WCs sind vorhanden.

Im Planetarium sind spezielle Plätze für Rollstuhlfahrende reserviert. Eine Induktionsschleife für Hörbehinderte gibt es
sowohl im Planetarium, wie auch als Zusatz für die Audioguides.

Audioguides gibt es in Deutsch und Englisch sowie in Gebärdensprache. Fremdsprachen Für fremdsprachige Besucher halten das Museum und das Planetarium in Münster spezielle Angebote bereit.

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