Die geowissenschaftliche Sammlung

Sammeltätigkeit seit dem 19. Jahrhundert

Die ältesten Sammlungsbestände des LWL-Museums für Naturkunde stammen aus dem 19. Jahrhundert. Zu den bedeutendsten Stücken zählt der größte vollständige Ammonit der Erde, Parapuzosia seppenradensis (Landois). Durch die Übernahme von bedeutenden Privatsammlungen, Einzelstücken und die Tätigkeit der paläontologischen Bodendenkmalpflege wird die Sammlung permanent erweitert.

Der Sammlungsschwerpunkt liegt im LWL-Museum für Naturkunde auf westfälischem Material.

Gegliedert ist die Sammlung in die Bereiche Paläontologie, Geologie und Mineralogie.
Derzeit sind ca. 100 000 Objekte erfasst.

 

Bedeutende Sammlungen

Zu den bedeutendsten Zuwächsen, die das Museum in den letzten Jahren erhielt, gehören beispielsweise die Sammlungen von W. Sippel, Prof. Dr. M. Kemper und L. Koch. Diese drei Sammlungen wurden überwiegend in Hagen-Vorhalle zusammengetragen. Darunter befindet sich weltweit einmaliges Material. In Verbindung mit den Stücken der Grabungen in Hagen-Vorhalle befinden sich fast alle bedeutenden Funde dieser Lokalität im LWL-Museum für Naturkunde in Münster.

Aufgaben

Wichtige Aufgaben eines Museums sind:

  • Sammlungsbestände für die Nachwelt zu erhalten
  • Material für wissenschaftliche Bearbeitungen zur Verfügung zu stellen
  • Exponate für Ausstellungen bereitzuhalten
  • Objekte an andere Museen auszuleihen