Tipp:Vortrag zur Forschungsreise in die Antarktis

88. Jahrestagung der Paläontologischen Gesellschaft

Die WWU Münster und das LWL-Museum für Naturkunde richten vom 26. - 30. März gemeinsam den 88. Jahrestagung der Paläontologischen Gesellschaft aus. Nach über 50 Jahren ist Münster zum zweiten Mal Ausrichter der Tagung, zu der wieder viele Paläontologinnen und Paläontologen aus dem In- und Ausland erwartet werden. Im Rahmenprogramm findet zudem am 27. März um 19.30 Uhr ein öffentlicher Vortrag im Natukundemuseum statt:

Dr. Benjamin Bomfleur spricht zum Thema "Fossilien aus dem ewigen Eis".

Die Antarktis ist heutzutage der kälteste, trockenste und überhaupt lebensfeindlichste Kontinent der Erde. Eine paläontologische Spurensuche zeigt uns jedoch, dass das nicht immer so war. In den entlegenen Gebirgsregionen der Antarktis finden sich die versteinerten Zeugen einer belebten erdgeschichtlichen Vergangenheit von tropischen Riffen und üppigen Regenwäldern. Der Vortrag gibt einen reich bebilderten Einblick in die faszinierende Fossilgeschichte der Antarktis und in die abenteuerliche paläontologische Forschungsarbeit am Ende der Welt, da Bomfleur selbst bereits dreimal auf längeren Antarktis-Expeditionen mit dabei war.

Dr. Benjamin Bomfleur, geb. 1979, ist Mitarbeiter am Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Münster. Nach seiner Promotion in Münster war er für fast sechs Jahre zu Forschungszwecken in den USA und in Schweden, bevor er im April 2016 wieder zurück kam. Heute ist er Nachwuchs-Forschungsgruppenleiter im Emmy Noether Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Herzlich willkommen bei der paläontologischen Bodendenkmalpflege in Westfalen-Lippe

Schützen und Erhalten!

Versteinerte Schätze - Schützen, Pflegen, Erforschen, Dokumentieren und Bewahren. Das sind die Aufgaben der paläontologischen Bodendenkmalpflege. Überragende und einzigartige Fossilien konnten seit 1980 vom LWL-Museum für Naturkunde vor ihrer Zerstörung gerettet werden. Der Fund eines einzigartigen fossilen Schwimmsauriers ist im Naturkundemuseum zu sehen. In Norddeutschland wurde zuvor noch kein so gut erhaltenes Plesiosaurierskelett gefunden - damit ist das ausgestellte Objekt mit seinen 185 Millionen Jahren einzigartig und etwas ganz Besonderes. Das Museum ist stolz, den Schwimmsaurier den Besuchern präsentieren zu können. Kommen und Staunen Sie!

In den meisten Bundesländern Deutschlands genießen paläontologische Objekte gesetzlichen Schutz, so auch in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Denkmalschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen können hier seit 1980 Überreste tierischen und pflanzlichen Lebens aus erdgeschichtlicher Zeit, also Fossilien, als Bodendenkmäler geschützt werden. Seit dieser Zeit nimmt das LWL-Museum für Naturkunde in Münster die Aufgabe der paläontologischen Bodendenkmalpflege für Westfalen-Lippe wahr.


LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Paläontologische Bodendenkmalpflege
Sentruper Str. 285
48161 Münster

Telefon 0251.591-05
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